Richwin Krumme von Holzhausen, Bürger zu Weilburg, und seine Frau Else verkaufen dem Dekan und Kapitel des Stifts Weilburg zur Präsenz 2 Schilling Kölnisch Gülte, fällig am 11. November, von ihrem Weingarten 'in der Ryssenbach', der oben am Weingarten von Bechtrud Koch liegt und niemandem zuvor zinst außer der Fläche ('want die slichte') oben daran, von der Lucken Kindern 9 Heller fallen. - Junker Gerlach von Rheinberg ('Rinburg'), Vogt zu Weilburg, Heincze von Edelsberg, Bürgermeister, Folmar von Ernsthausen und Concze Becker von Drommershausen, Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
Vollständigen Titel anzeigen
Richwin Krumme von Holzhausen, Bürger zu Weilburg, und seine Frau Else verkaufen dem Dekan und Kapitel des Stifts Weilburg zur Präsenz 2 Schilling Kölnisch Gülte, fällig am 11. November, von ihrem Weingarten 'in der Ryssenbach', der oben am Weingarten von Bechtrud Koch liegt und niemandem zuvor zinst außer der Fläche ('want die slichte') oben daran, von der Lucken Kindern 9 Heller fallen. - Junker Gerlach von Rheinberg ('Rinburg'), Vogt zu Weilburg, Heincze von Edelsberg, Bürgermeister, Folmar von Ernsthausen und Concze Becker von Drommershausen, Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
88, U 101
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1376-1425
1403 Mai 5
Ausfertigung, Pergament. Das Siegel ab. - Rückvermerke (15. Jh.): 1.: 'Littera 4 s. ceden(cium) de vinea Krommen in der Ryschenbach'. 2.: 'Littera presencie'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1403, sabbato post invencionem sancte crucis
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1257
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ