Reichsständische und öffentliche Angelegenheiten der Reichsstadt Kempten, Band II: Schuldprozesse der Reichsstadt Kempten mit Herzog Christoph von Württemberg und Rudolf von Salis. Teilnahme der Reichsstadt Kempten an Reichsversammlungen und an der protestantischen Union. Entlassung und Abfindung des Advokaten und Ratskonsulenten Friedrich Pregler. Entzug der Zulassung als Landgerichtsprokurator für den städtischen Advokaten Dr. Mägerlin. Schuldprozesse zwischen dem Konvertiten und Landgerichtsprokurator Dr. Christoph Schwarz und dem Bürger Tobias Schmölz. Rechtsberatung der stift-kemptischen Landschaft durch Johann Christian Simon, reichsstadt-kemptischen Syndicus, und Caspar Daumiller. Tätigwerden reichsstädtischer Advokaten vor stiftischen Gerichten und daraus resultierende Streitigkeiten und Beschwerden der stiftischen Advokaten. Streitigkeiten in der Reichsstadt wegen der im Hof bei St. Anna verbrannten Akten und anderer Unregelmäßigkeiten bei der Kanzlei. Ungebührliche Ausstellung von Gesundheitszeugnissen für stiftische Untertanen durch die reichsstädtische Kanzlei. Entzug der Zulassung als Landgerichtsprokurator für den städtischen Notar Friedrich Eckhardt und der von ihm wegen schimpflicher Behandlung bei einer notariellen Insinuation angestrengte Reichshofratsprozeß. Gebrauch verbotener Münzsorten durch reichsstädtische Kaufleute bei Geschäften mit Stiftsuntertanen. Beschwerde der Reichsstadt gegen die Fastnachtsspiele in der Stiftstadt; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
Vollständigen Titel anzeigen
Reichsständische und öffentliche Angelegenheiten der Reichsstadt Kempten, Band II: Schuldprozesse der Reichsstadt Kempten mit Herzog Christoph von Württemberg und Rudolf von Salis. Teilnahme der Reichsstadt Kempten an Reichsversammlungen und an der protestantischen Union. Entlassung und Abfindung des Advokaten und Ratskonsulenten Friedrich Pregler. Entzug der Zulassung als Landgerichtsprokurator für den städtischen Advokaten Dr. Mägerlin. Schuldprozesse zwischen dem Konvertiten und Landgerichtsprokurator Dr. Christoph Schwarz und dem Bürger Tobias Schmölz. Rechtsberatung der stift-kemptischen Landschaft durch Johann Christian Simon, reichsstadt-kemptischen Syndicus, und Caspar Daumiller. Tätigwerden reichsstädtischer Advokaten vor stiftischen Gerichten und daraus resultierende Streitigkeiten und Beschwerden der stiftischen Advokaten. Streitigkeiten in der Reichsstadt wegen der im Hof bei St. Anna verbrannten Akten und anderer Unregelmäßigkeiten bei der Kanzlei. Ungebührliche Ausstellung von Gesundheitszeugnissen für stiftische Untertanen durch die reichsstädtische Kanzlei. Entzug der Zulassung als Landgerichtsprokurator für den städtischen Notar Friedrich Eckhardt und der von ihm wegen schimpflicher Behandlung bei einer notariellen Insinuation angestrengte Reichshofratsprozeß. Gebrauch verbotener Münzsorten durch reichsstädtische Kaufleute bei Geschäften mit Stiftsuntertanen. Beschwerde der Reichsstadt gegen die Fastnachtsspiele in der Stiftstadt; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Acta Civitatica 134
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, Lit. 2608
Fürststift Kempten, Acta Civitatica
Fürststift Kempten, Acta Civitatica >> Allgemeine Serie
1542-1775
Fürststift Kempten, Regierung
Rücken: braunes Leder mit Stiftswappen; Einband: braunes Papier; Umfang (Seite/Blatt): 643 S.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
deutsch
Registratursignatur/AZ: OOOOOO; [Serie: 6; Buchstabe/Typ: O; Jahrgang: 1542]
Württemberg, Christoph Hg. v.
Salis, Rudolf v.
Pregler, Friedrich
Mägerlin [Advokat]
Schwarz, Christoph, Dr.iur.utr.
Schmölz, Tobias
Simon, Johann Christian
Daumiller, Caspar
Eckhardt, Friedrich
Kempten [Reichsstadt]
Kempten [Stiftstadt]
Krieg, Schmalkaldischer
Reichshofrat
Advokaten
Landschaft
Münzwesen
Notariat
Prokuratoren
Theater
Union (protestantische)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:55 MESZ