Nymphenburg (Stadt München), Hofgarten
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Kurbayern Hofbauamt 317
HR I 201/19; HR I 202/21 (1); HR I 202/20 b (2), (3), (4), (5) und (6); HR I 176/8; Bauamt der Schlösserverwaltung 14028, 14034, 14038, 14040, 14044-46
Kurbayern Hofbauamt
Kurbayern Hofbauamt >> Hofämter >> Hofbauamt >> III. Bauwesen >> III.3. Gartenbau
1751-1803
Enthält: Anschaffungen, Instandsetzungen, Verbesserungen; Einbringung des Eises in die Eiskeller; Einplankungsarbeiten; Besetzung der Pflegerstelle zu Amalienburg mit der Verpflichtung, den dortigen Garten instandzuhalten; Einsturz des "Comödien-Theatrums" im Hofgarten und Verhör des Zimmermanns und Poliers Matthias Rapper; Einsatz von Zeughaus-Stück-Pferden zum Transport von Sand und Gries für die Hofgartenalleen; Vergoldung des großen Bassins; Anfertigung von Statuen durch die Bildhauer Roman Boos und Dominicus Auliczek und von Postamenten durch den Steinmetzen Josef Lindner; Ausgaben für die Gloriette und für den Besuch der kaiserlichen Majestät; Wiederherstellung des von Wind und Wetter zerstörten Gärtchens Ihrer Majestät der Kaiserin bei der Hofkapelle; Bezahlung der zur Bearbeitung der Gartenparterre abkommandierten Soldaten; Versorgung der Wachtsoldaten mit Licht und Holz; Wohnungssuche für den Hofgarten-Übersteher Lorenz Lechner; Bittgesuch des Hofgärtners Franz Xaver Mayr um Steuernachlaß; Kultivierung des Gehölzes im Hofgarten; Reparaturarbeiten im Oberen Baumgarten und im Küchengarten; Beschaffung von Baumstämmen aus den Schleißheimer Wäldern für die Herstellung der Brunnenrohre, auch für die neue sternförmige Anpflanzung; Bau eines Wildhüterhauses im Tiergarten; Entwendungen von Bleirohren; Instandsetzung des Feuerleiter-Behälters und der Holzhütte des Schloßdieners; Anstellung des pensionierten Kammerhusaren Karl Schefsky als Aufseher; Belattung der großen Baumwand; Grundstücksabtretung für den Bau der Gartenringmauer; Instandsetzungen der Gartenmauer; Herstellung von Sitzbänken; Ersatz der schadhaften eichenen Bogengänge im Cabinettsgärtchen durch eiserne; Voranschläge über einzelne Bogengänge; Anschaffung von Mistbeetfenstern; Umwandlung des Hofgartens in eine "natürliche Gartenanlage" nach den Vorschlägen Sckells; Abmessungen; Anschaffung von Orangeriekästen; Sturmschäden und deren Beseitigung; Schutzabdeckungen für Statuen, Vasen etc. und deren sichere Aufbewahrung im Winter; Fällung von Eichen; Entwendung von Geländern; Abrechnung über die Ausgaben für Florabassin, Fasanerie und Gartenmauer; Hofgärtner-Wohnungen
Akten
deutsch
Rapper, Matthias, Zimmermann und Polier
Boos, Roman Anton, Bildhauer
Auliczek, Dominicus, (Hof-)Bildhauer
Lindner, Josef, Steinmetz
Lechner, Lorenz, Hofgarten-Übersteher
Mayr, Franz Xaver, Hofgärtner
Schefsky, Karl, Aufseher
Nymphenburg (Stadt München), Hofgarten
München, Nymphenburg, Hofgarten
Nymphenburg (Stadt München), Hofgarten, Gloriette
München, Nymphenburg, Gloriette
Nymphenburg (Stadt München), Florabassin
München, Nymphenburg, Florabassin
Nymphenburg (Stadt München), Fasanerie
München, Nymphenburg, Fasanerie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
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