Der Generalvikar von Konstanz [Dr. Johann Hausmann] bestätigt auf Bitten von Michael Roth und Martin Rauch, Kaplänen der Altäre St. Katharina und St. Georg in der Pfarrkirche Beatae Mariae Virginis zu Ravensburg, den mit Zustimmung von Georg [Wegelin], Abt von Weingarten, als Kollator vorgenommenen Tausch ihrer Pfründhäuser. Das bisherige Pfründhaus von St. Georg lag am Garnmarkt zwischen den Häusern des Erasmus Stephan, Kaplan des St. Maria Magdalena Altars, und des Johannes Wezel, Chirurg, das des Katharinenaltars in der Lodnergasse zwischen den Häusern des Christoph Fueger und Samuel Wuchner.
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Der Generalvikar von Konstanz [Dr. Johann Hausmann] bestätigt auf Bitten von Michael Roth und Martin Rauch, Kaplänen der Altäre St. Katharina und St. Georg in der Pfarrkirche Beatae Mariae Virginis zu Ravensburg, den mit Zustimmung von Georg [Wegelin], Abt von Weingarten, als Kollator vorgenommenen Tausch ihrer Pfründhäuser. Das bisherige Pfründhaus von St. Georg lag am Garnmarkt zwischen den Häusern des Erasmus Stephan, Kaplan des St. Maria Magdalena Altars, und des Johannes Wezel, Chirurg, das des Katharinenaltars in der Lodnergasse zwischen den Häusern des Christoph Fueger und Samuel Wuchner.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2056
B 515 U 2056, zu 2056
Ravensburg St. Katharina Altar n. 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1606 November 4 (die vero quarta mensis Novembris)
17,3 x 36,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Konstanz
Aussteller: Generalvikar von Konstanz
Empfänger: Michael Roth und Martin Rauch, Kapläne der Altäre St. Katharina und St. Georg in der Pfarrkirche Beatae Mariae Virginis zu Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Metallkapsel
Vermerke: Beigelegt Vereinbarung über den Tausch der Kaplaneihäuser, 29. November 1605. Hier liegt das Haus St. Georgs in der Hudelgasse.
Aussteller: Generalvikar von Konstanz
Empfänger: Michael Roth und Martin Rauch, Kapläne der Altäre St. Katharina und St. Georg in der Pfarrkirche Beatae Mariae Virginis zu Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Metallkapsel
Vermerke: Beigelegt Vereinbarung über den Tausch der Kaplaneihäuser, 29. November 1605. Hier liegt das Haus St. Georgs in der Hudelgasse.
Fueger, Christoph
Rauch, Martin, Altarist
Roth, Michael, Kaplan
Stephan, Erasmus, Kaplan
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Wezel, Johannes, Chirurg
Wuchner, Samuel
Konstanz KN
Ravensburg RV; Chirurg
Ravensburg RV; Markt
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau, Altarpfründen
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau, Kapläne
Ravensburg RV; St. Georgs-Altar
Ravensburg RV; St. Katharinen-Altar
Ravensburg RV; St. Maria Magdalena-Altar
Ravensburg RV; Straßen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:27 MEZ
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