Maria Elisabeth Detering, Witwe des Meyers zu Büxten Johann Henrich Hallerberg, verlobt mit Simon Knollmann in Aspe gegen Conrad Meyer zu Herford, Sohn des hochfürstlichen Mühlen-Konduktors Meyer, wegen einer Eheklage
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L 85, 319
L 85 Geistliches Gericht in Lippe
Geistliches Gericht in Lippe >> 2. Nr. 201 - 400
1728
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Mühlen-Konduktor Meyer. Meyer in Herford, Getauft 1704 Herford, Münsterkirche, Georg Conrad. Vater: Der hochfürstlich abteiliche Mühlen-Konduktor [Meyer]; Fürstlich abteilicher Mühlen-Konduktor Johann Eberhard Mohrmann in Herford, verheiratet mit Anna Maria Eißmann, Witwe des Conrad Meyer; Johann Wilhelm Wrisberg, hochfürstlicher Geheimer Kanzlei Sekretär in Herford; Nachrichten über den Gutsherrn Fraterhaus in Herford und Urteil des Reichskammergerichts in Wetzlar; Die Zeugen: 1) Conrad Schlepper, Bürger und Bäcker in Herford, 25 Jahre alt, verwandt mit Meyer; 2) Witwe Hesse in Herford, ungefähr 60 Jahre alt, verwandt mit Witwe Büxten; 3) Johann Heebrock in Herford, 59 Jahre alt, Wirt und Brauer
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7. Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Geistliches Gericht in Lippe (Bestand)
- 2. Nr. 201 - 400 (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International