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Johann (Hans) von Rode (Rota) bekundet, dass er eine im Folgenden
inserierte Urkunde von Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, erhalten
hat. Sieg...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1384 August 3
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (liegt als Fragment bei)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... ane jar unde tage als vorgeschribn stet
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann (Hans) von Rode (Rota) bekundet, dass er eine im Folgenden inserierte Urkunde von Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, erhalten hat. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1384 August 3: Abt Friedrich bekundet, dass er dem Johann von (Rota) für dessen Schaden an Pferden und anderem in Höhe von 50 Gulden am folgenden Fest Kathedra Petri (uff sent Petirs tag den man tzue latin nennet ad kathedram der nest kummet) [1385 Februar 22] bezahlen will. Bei Zahlungsverzug verpfändet er ihm die zwei Wüstungen Ermbrechts und Appenwinden mit allem Zubehör. Die Wüstungen sind jährlich zwischen Weihnachten [Dezember 25] und Kathedra Petri [Februar 22] für 50 Goldgulden einzulösen. Siegelankündigung des Abtes. (Datum anno Domini millesimo CCCmo LXXX quarto quarta feria post diem sancti Petri ad vincula). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Rode
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 145rv
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.