Verkauf der Mobilien und Realitäten des Klosters Ramsau
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 6702
KL Fasz. 618 Nr. 4
StAM, Regierungsfinanzkammer 482 (Az. 28939 v. 1805 VIII 23 lose)
Zusatzklassifikation: Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn): Augustinereremitenkloster
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.116. Ramsau (Augustinereremiten) >> 3.116.1. Spezialkommission in Klostersachen / Landesdirektion (1802-1808) >> 3.116.1.3. Realitäten und Mobilien
1802 April 28 - 1805 August 23
Enthält v. a.:
Bitte des Raimund Zehmann um Ersatz der Kosten für von ihm angeschaffte Kirchenornate; Pacht- und Kaufgebote für Brauhaus und Ökonomie; Beschreibung der zum Kloster Ramsau gehörigen Gründe; Überlassung der Apotheke an den Klosterapotheker Thomas Hötzl und Transferierung in den Markt Haag; Verpachtung des Klostergartens an den Gärtner Georg Berndl; Vermessung der Gründe; Extradition von Realitäten, Untertanen und Reichnissen an das Rentamt Haag; wiederholte Versteigerung des beweglichen Inventars, sämtlicher Gebäude und Gründe; Beauftragung des Wasserburger Landrichters Joseph von Gröller mit der Versteigerung der Realitäten; Gesamtverkauf (Kloster- und Ökonomiegebäude, Kirche, Gärten, Gründe, Vorräte, Vieh und Fahrnis) an den Lederer Johannes Rambold in Haag; Verkauf der in der Bibliothek zurückgebliebenen Bücher an den Papierfabrikanten Kaut; Verwertung der Kirchenausstattung
Enthält auch:
Übergang der Zuständigkeit für die Aufhebung des Klosters Ramsau von der Spezialkommission in Klostersachen an die Landesdirektion (Prod. 34); Einsendung der Kommissionsakten durch von Gröller (Prod. 83)
Darin:
Schätzung und Beschreibung des fahrenden und liegenden Vermögens (ad Prod. 48); Verzeichnis der nicht versteigerten und an die Loretokapelle bzw. das kurf. Münzamt überlassenen Kirchenausstattung (ad Prod. 77, Prod. 82); Tagebuch des Lokalkommissars von Gröller (ad Prod. 83)
1 Bd. (276 Bl.)
Bitte des Raimund Zehmann um Ersatz der Kosten für von ihm angeschaffte Kirchenornate; Pacht- und Kaufgebote für Brauhaus und Ökonomie; Beschreibung der zum Kloster Ramsau gehörigen Gründe; Überlassung der Apotheke an den Klosterapotheker Thomas Hötzl und Transferierung in den Markt Haag; Verpachtung des Klostergartens an den Gärtner Georg Berndl; Vermessung der Gründe; Extradition von Realitäten, Untertanen und Reichnissen an das Rentamt Haag; wiederholte Versteigerung des beweglichen Inventars, sämtlicher Gebäude und Gründe; Beauftragung des Wasserburger Landrichters Joseph von Gröller mit der Versteigerung der Realitäten; Gesamtverkauf (Kloster- und Ökonomiegebäude, Kirche, Gärten, Gründe, Vorräte, Vieh und Fahrnis) an den Lederer Johannes Rambold in Haag; Verkauf der in der Bibliothek zurückgebliebenen Bücher an den Papierfabrikanten Kaut; Verwertung der Kirchenausstattung
Enthält auch:
Übergang der Zuständigkeit für die Aufhebung des Klosters Ramsau von der Spezialkommission in Klostersachen an die Landesdirektion (Prod. 34); Einsendung der Kommissionsakten durch von Gröller (Prod. 83)
Darin:
Schätzung und Beschreibung des fahrenden und liegenden Vermögens (ad Prod. 48); Verzeichnis der nicht versteigerten und an die Loretokapelle bzw. das kurf. Münzamt überlassenen Kirchenausstattung (ad Prod. 77, Prod. 82); Tagebuch des Lokalkommissars von Gröller (ad Prod. 83)
1 Bd. (276 Bl.)
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Berndl: Georg, Gärtner d. Kl. Ramsau
Gröller: Joseph v., Landr. in Neumarkt u. Wasserburg, Lokalkomm. in Altenhohenau, Au, Gars, Ramsau u. Seeon
Hötzl: Thomas, Konventual u. Apotheker d. Kl. Ramsau
Kaut: Andreas, Papierfabrikant in München
Rambold: Johannes, Lederer in Haag
Zehmann: Raimund, Konventual d. Augustinerkl. München, Zuchthausseelsorger
Haag (Lkr. Mühldorf a. Inn): Marktgemeinde
Haag (Lkr. Mühldorf a. Inn), Rentamt
München (krfr. St.), Behörden: Münzamt
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Apotheke
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Bibliothek
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Brauhaus
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Garten
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Gebäude
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Gründe
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Kirche
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Kommissionsakten
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Loretokapelle
Ramsau (Gde. Reichertsheim, Lkr. Mühldorf a. Inn), Kloster: Ökonomie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.116. Ramsau (Augustinereremiten) (Gliederung)
- 3.116.1. Spezialkommission in Klostersachen / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)
- 3.116.1.3. Realitäten und Mobilien (Gliederung)