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Dieburg: Wolfskehlen.Erzbischof Gerhard von Mainz befreit die Kapelle der heiligen Katharina in Dieburg, die sein Official Rudolf gent. Bekkelhube...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 4 Orte, Buchstabe D >> 4.4 Dieburg
1294 Januar 13
Dieburg, Minoriten
Pergament mit dem Erzbischofs an grün und roter Seide häng. Siegel cum contra Sigillo, das Siegel ist beschädigt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dieburg: Wolfskehlen.Erzbischof Gerhard von Mainz befreit die Kapelle der heiligen Katharina in Dieburg, die sein Official Rudolf gent. Bekkelhube zu seinem Seelenheil errichtet hatte und deren Kollatur ihm und nach seinem Rode gemäß erzbischöflicher Urkunde zusteht, von allen Abgaben, die der Propst von Aschaffenburg oder ein anderer von der Kapelle einzuziehen pflegte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.