Senat (Bestand)
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UAKN, Best. 1a
Archive der Universität Konstanz (Archivtektonik) >> Universitätsarchiv >> B. Gremien, Kommissionen und Ausschüsse
Bestandsbeschreibung: Der Große Senat wurde Ende März 1966 gebildet. Die Verantwortung des Gründungsausschusses wurde ab diesem Zeitpunkt auf dieses neue Gremien verlagert. Mit der Ernennung der ersten Lehrstuhlinhaber entfiel die Funktion der Mitglieder des Gründungsausschusses im Großen Senat. Als Stichtag wurde der 15.10.1966 bestimmt. Die erste Sitzung des Großen Senats fand am 19.10.1966 statt. Zunächst bestand dieser aus den Lehrstuhlinhabern, zwei Vertretern der Nichtordinarien, zwei der wissenschaftlichen Beamten und Assistenten und zwei studentischen Vertretern. Durch Neuberufungen vergrößerte sich die erste Gruppe stetig. Am 2.4.1969 wurde eine Änderung beschlossen. So waren jetzt neben den Mitgliedern kraft ihres Amtes (Rektor, Dekane, Vertreter der verschiedenen Gruppen, der Leitende Verwaltungsbeamte, der Bibliotheksdirektor und der Technische Direktor) auch gewählte Vertreter der Habilitierten, Assistenten und der Studierenden aus jedem Fachbereich beteiligt. Damit sollte die sogenannte "Drittelparität" erreicht werden. Dieser Beschluss setzte eine Zustimmung der Landesregierung voraus, an dem sich 1972 die sogenannte "Gründungskrise" entzündete.
In den Anfangsjahren bestand neben dem Großen Senat ein kleiner Senat.
Im Unversitätsarchiv sind die Protokolle mit Vorlagen von 1966 bis 2006 vollständig überliefert. Die Senatsunterlagen nach 2006 bestehen nur noch aus den Protokollen und sind in digitaler Form vorhanden.
Für einen Teil der Protokolle gelten noch die archivischen Schutzfristen.
In den Anfangsjahren bestand neben dem Großen Senat ein kleiner Senat.
Im Unversitätsarchiv sind die Protokolle mit Vorlagen von 1966 bis 2006 vollständig überliefert. Die Senatsunterlagen nach 2006 bestehen nur noch aus den Protokollen und sind in digitaler Form vorhanden.
Für einen Teil der Protokolle gelten noch die archivischen Schutzfristen.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ