Das lebendige Familienalbum (Teil 1)
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LASH, Abt. 2002 Nr. 516
Abt. 2002 Landesfilmarchiv
Abt. 2002 Landesfilmarchiv >> 2 Die Zeit von 1918 bis 1933
1928-1931
Enthält: Kurzbeschreibung: Private Filmaufnahmen einer unbekannten, vermutlich in Kiel oder Umgebung ansässigen Familie. Besonderer Akzent der Filmaufnahmen: Eine Reise der Familie Ende der 1920er Jahre zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges in Flandern und in Frankreich. – Der „Originaltitel“ entstammt einer handschriftlichen Notiz des Herstellers auf den beiden 16 mm-Filmdosen.
Enthält: Beschreibung: Anlegemanöver eines Fährschiffes. – Familienreise nach Belgien und Frankreich (um 1928): Besuch des Soldatenfriedhofs von Langemarck in Belgien mit seinen von Unkraut überwucherten Holzkreuzen. Ruinen der Kathedrale von Ypern und Kathedralneubau. Rundblick vom Eiffelturm in Paris. Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges auf dem Höhenrücken von Vimy bei Arras. Klettern auf einem Panzerwrack. Gespräch mit Bauern über die vergangenen Ereignisse in diesem Kampfgebiet. Besuch des Friedhofs von Verdun. Rückkehr nach Deutschland. Jugendliche bei einer Paddelfreizeit. – Stapellauf des Panzerschiffs „Deutschland“ am 19.5.1931 in Kiel. – Familienaufnahmen: Großvater im Garten. Rodeln der Kinder im Winter. Parkspaziergänge. Einschulung der Tochter. Aufnahmen in einem Varieté. Sommerliche Urlaubsfahrt mit dem Auto ins Gebirge. Winterreise zum Skilaufen auf dem Feldberg. Jugendliche beim Wassersport in Kitzeberg bei Kiel und beim Picknick in Westensee. Fußballspiel.
Enthält: Beschreibung: Anlegemanöver eines Fährschiffes. – Familienreise nach Belgien und Frankreich (um 1928): Besuch des Soldatenfriedhofs von Langemarck in Belgien mit seinen von Unkraut überwucherten Holzkreuzen. Ruinen der Kathedrale von Ypern und Kathedralneubau. Rundblick vom Eiffelturm in Paris. Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges auf dem Höhenrücken von Vimy bei Arras. Klettern auf einem Panzerwrack. Gespräch mit Bauern über die vergangenen Ereignisse in diesem Kampfgebiet. Besuch des Friedhofs von Verdun. Rückkehr nach Deutschland. Jugendliche bei einer Paddelfreizeit. – Stapellauf des Panzerschiffs „Deutschland“ am 19.5.1931 in Kiel. – Familienaufnahmen: Großvater im Garten. Rodeln der Kinder im Winter. Parkspaziergänge. Einschulung der Tochter. Aufnahmen in einem Varieté. Sommerliche Urlaubsfahrt mit dem Auto ins Gebirge. Winterreise zum Skilaufen auf dem Feldberg. Jugendliche beim Wassersport in Kitzeberg bei Kiel und beim Picknick in Westensee. Fußballspiel.
Verzeichnung
Um 1928-1931. Hersteller: Unbekannt. 16 mm. 102 Meter 9 Min. (14 Min.). S/W. Stumm.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ