Carl Wilhelm Friedrich Markgraf zu Brandenburg[-Ansbach] verleiht Christian Ernst Heinrich und Ehrenfried Christian Heinrich Hofer von Lobenstein, nürnbergischen Leutnants, sowie Eberhard Maximilian vom Holtz als Vormund von Georg Christian Franz Heinrich Hofer von Lobenstein, Sohn des verstorbenen Obristen Johann Heinrich Hofer von Lobenstein, durch dessen bevollmächtigten Vertreter Johann Christian Ernst Hofer von Lobenstein die niedere Gerichtsbarkeit außer Etters in der Gemarkung der beiden Güter Neustädtlein und Rötlein (Röteln) samt dem kleinen Waidwerk unter näher beschriebenen Bedingungen [vgl. U 30] als rechtes Mannlehen des Burggraftums Nürnberg unterhalb Gebirgs. Die Gerechtsame, die Carls Vater Markgraf Wilhelm Friedrich im Jahr 1715 Johann Heinrich Hofer von Lobenstein, dem Vater der Belehnten, als neues Rittermannlehen zusammen mit den beiden allodialen Gütern käuflich mit der Maßgabe überlassen hatte, daß sie, sollte Johann Heinrich ohne männliche Leiblehnserben sterben, an die drei Söhne von dessen verstorbenem Bruder Friedrich Ernst, ehemals Rittmeister bei der markgräflichen Kürassier-Kompanie, nämlich Christian Carl, Wilhelm Friedrich und Johann Christian Ernst und deren eheliche männliche Leiblehnserben übergehen sollen, waren nach Johann Heinrichs Tod an dessen vier Söhne Christian Ernst Heinrich, Wolfgang Heinrich, Ehrenfried Christian Heinrich und Georg Christian Franz Heinrich gefallen. Nach Wolfgang Heinrichs Tod fiel dessen Viertel an dem Lehen an dessen drei Brüder.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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