Kläger: Hermann Has(s)elkamp, Schiffer und Bürger zu Lübeck.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati de relaxando arresto cum clausula; Forderung des Klägers auf Auszahlung seines Schiffs-Parts und auf Bezahlung für seine mehrjährige Tätigkeit aus dem arrestierten und bei der Kämmerei deponierten Erlös des Verkaufs des Schiffes "Salvator" in einem Streit mit den übrigen Reedern Peter Garrard und Wilhelm Fowler, englische Kaufleute, Cord Breide, Hartwig Dreier, Lüdtke Eding, Matthias Hartmann, Hermann Grove in Hamburg und Johann Conrad in Lübeck
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Kläger: Hermann Has(s)elkamp, Schiffer und Bürger zu Lübeck.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati de relaxando arresto cum clausula; Forderung des Klägers auf Auszahlung seines Schiffs-Parts und auf Bezahlung für seine mehrjährige Tätigkeit aus dem arrestierten und bei der Kämmerei deponierten Erlös des Verkaufs des Schiffes "Salvator" in einem Streit mit den übrigen Reedern Peter Garrard und Wilhelm Fowler, englische Kaufleute, Cord Breide, Hartwig Dreier, Lüdtke Eding, Matthias Hartmann, Hermann Grove in Hamburg und Johann Conrad in Lübeck
211-2_H 104
H 1708
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1588-1603
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Melchior von Zabern (1594), Lt. Johann Conrad Streit (1595), Dr. Werner Bon(t)z (1600). Beklagter: Dr. Johann Gödelmann.- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1594-1603.- Darin: Aktenstücke aus dem Prozess vor dem Nieder- und Obergericht 1588-1594; Proklam von 1588 der Schiffs-Eigner der "Salvator"; Briefwechsel über die strittigen Fragen zwischen dem Rat der Stadt Lübeck, der englischen Regierung und dem Rat der Stadt Hamburg (zum Teil in lateinischer Sprache).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11165 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Protokoll zum Teil beschädigt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ