Erbpacht
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E1 A 51
Vorl. Nr.: 56
51
E1 A Urkunden
Urkunden >> Gesammelte Urkunden >> Beeck
13. Mai 1491
Enthält: Vor den Schöffen des Dingstuhls zu Beeck bekunden Jaspair van Flasmairt und seine Frau Tryne, die Tochter Geritz und Trynen van Flasmart, sowie die Geschwister Jan und Anleide, Gerits Kinder, daß sie von Wymmer van gen Naspe, Bürger zu Erkelenz (-ts), und dessen Frau Bele van den Hege einen Bongart zur Erbpacht angenommen haben, der gelegen ist zu Flasmart seitlich neben dem Hof der Kinder Gerits van Flasmart. Der Bongart, der früher Dierick up der Drincken gehört hat, zahlt laut Urkunden und Rollen an jährlichen Erbrenten 3 1/2 Sümber Hafer (even) und 2 Hühner. Dazu haben sie angenommen 7 1/2 Morgen Ackerland, deren einzelne Stücke wie folgt liegen: 2 Morgen Land up dem Goedts wege, seitlich neben Symon Koex Land und dem der Kinder Gerits van Flasmart, 2 Morgen Land achter Muelen garden, nun Herman Ringels Kindern, seitlich neben Land Dierix up der Drincken und der gen. Eheleute Jaspair und Tryne, 1 Morgen Land in der Welrayd, seitlich neben Jan Prenten und Jan Fitzeier von Ysegraven, 1 Morgen Land bei Ysegraven hinter Jan Fitzelers Bongart, seitlich neben den Kindern Gerits van Flasmart, 2 Drittel (derdedeil) Land up dem Deeken, seitlich neben den Kindern Heynen van Ysegraven und den Kindern Gerits, und 1/2 Morgen Land beim Bongart, stoßend an einer Ecke an die Hoelstrait. Die erbliche Jahrespacht für das Land beträgt 2 Mir. Roggen Beecker Maßes trockenes und gutes Pachtkorn, den Mir. bis zu 2 Pfennig unter dem besten, und ist zu zahlen jährlich am Allerheiligenabend [3 1 . Okt.] auf ihrem Hof zu Flasmart. Zur Sicherheit stellen Jaspair und die Geschwister Tryne, Jan und Anleide als Unterpfand den gen. Bongart und das gen. Land, was im Säumnisfall von Wymmer und Beel gebraucht werden kann.
Archivale
Aussteller: Siegler: da die Schöffen zu Beeck kein eigenes Siegel haben, für diese als ihr Oberhaupt (heufft) die Schöffen der Stadt Wassenberg mit deren Schöffenturnssiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ