NSDAP-Ortsgruppen im Kreis Nürtingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 504/22
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe >> Nichtstaatliche Archive (ohne Deposita) >> Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
1928-1940
Vorbemerkung: Der Kreis Nürtingen der NSDAP umfaßte das Oberamt bzw. den Landkreis Nürtingen in seiner jeweiligen Ausdehnung. Am 1. Oktober 1938 bestanden die folgenden Ortsgruppen: Dienststellen-Nr. Ortsgruppe Zelle Block 01 Aich 01 02 Neuenhaus 01 03 Schlaitdorf 02 Bempflingen 02 02 04 Kleinbettlingen 03 Beuren 04 Bissingen a.d.T. 04 03 Nabern 05 Dettingen u.T. 06 Erkenbrechtsweiler 07 Frickenhausen 07 03-04 Linsenhofen 07 05 Tischardt 08 Grafenberg 09 Grötzingen 10 Gutenberg 10 00 04 Schlattstall 11 Hepsisau 11 00 03 Ochsenwang 12 Jesingen 12 03 Ohmden 13 Kirchheim u.T.- Nord 14 Kirchheim u.T.- Ötlingen 15 Kirchheim u.T.- Ost 16 Kirchheim u.T.- West 17 Kohlberg 17 02 03 Kappishäusern 18 Neckarhausen 19 Neckartailfingen 19 03 Altdorf 20 Neckartenzlingen 20 05 Altenriet 21 Neidlingen 22 Neuffen 23 Notzingen 24 Nürtingen-Nord 25 Nürtingen-Oberensingen 25 03 04 Hardt 26 Nürtingen-Süd 27 Oberboihingen 28 Oberlenningen 29 Owen 30 Raidwangen 30 02 Großbettlingen 31 Reudern 32 Schopfloch 33 Unterboihingen 34 Unterensingen 34 02 Zizishausen 35 Unterlenningen 35 02 Brucken 36 Weilheim a.d.T. 36 04 Holzmaden 37 Wendlingen 38 Wolfschlugen Das Schriftgut der einzelnen Ortsgruppen hat sich nur in geringem Ausmaß erhalten. Es bildete im Archiv zunächst einen Teil des Bestandes PL 502/22 NSDAP-Kreisleitung Nürtingen und wurde im November 1988 durch den Hospitanten Michael Wenger als eigener Bestand formiert. Angesichts der ausgesprochen zufälligen Überlieferung ist die Tätigkeit der Ortsgruppen - mit Ausnahme von Nürtingen-Süd für die Jahre 1938 - 1940 - nur in wenigen Fällen aus den vorliegenden Unterlagen zu erschließen. Diese umfassen nunmehr 43 Büschel in 0,05 Regalmetern. Weiteres Material derselben Provenienzen ist in Spruchkammerverfahrensakten zu vermuten. Für die unmittelbar personenbezogenen Archivalien sind etwa bis zum Jahr 2015, d.h. 90 Jahre nach Geburt der jüngeren NSDAP-Mitglieder, die im Landesarchivgesetz angeführten Benutzungsbeschränkungen zu beachten. Ludwigsburg, Januar 1989 Dr. Cordes
Abkürzungsverzeichnis: BDM - Bund Deutscher Mädel
Bem. - Bemerkung
Bü. - Büschel
DAF - Deutsche Arbeitsfront
ES - Landkreis Esslingen
HJ - Hitler-Jugend
KdF - Nationalsozialistische Gemeinschaft Kraft durch Freude
Nr. - Nummer
NSDAP - Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
NSKOV - Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung
NSV - Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
o.D. - ohne Datum
SA - Sturmabteilung
Schr. - Schriftstück(e)
u.a. - unter anderem
Abkürzungsverzeichnis: BDM - Bund Deutscher Mädel
Bem. - Bemerkung
Bü. - Büschel
DAF - Deutsche Arbeitsfront
ES - Landkreis Esslingen
HJ - Hitler-Jugend
KdF - Nationalsozialistische Gemeinschaft Kraft durch Freude
Nr. - Nummer
NSDAP - Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
NSKOV - Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung
NSV - Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
o.D. - ohne Datum
SA - Sturmabteilung
Schr. - Schriftstück(e)
u.a. - unter anderem
43 Büschel (0,1 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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