Zwei Schreiben des Lagerbuchrenovators der Oberkochener Hut, Schütz, an den Amtspfleger und Forstamtssekretär Huzelin zu Heidenheim mit der Bitte um Übersendung verschiedener Verträge von 1793
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 555 Bü 24
A 555 I Bü 15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 555 Forstamt Heidenheim
Forstamt Heidenheim >> 1 Akten >> 1.2 Forst-, Wald- und Grenzbeschreibungen, Forstrenovationssachen
Dabei folgende Vertragsabschriften:
a) 1411 August 15
Graf Johann von Helfenstein vergleicht sich mit den Brüdern Ludwig und Friedrich von Oettingen betr. die Forderung aus der Pfandschaft, die seine Mutter an die Schwester der Grafen von Oettingen hatte: die Übergabe der Burg Aufhausen, die von Jakob Vetzer gekauft wurde und Lehen der Grafschaft Oettingen war, an den Grafen von Helfenstein, mit allem Zubehör, ausgenommen das Vogtrecht über die Leute und Güter des Klosters Neresheim auf dem Härtsfeld; das Forstrecht und den Wildbann der dem Kloster Neresheim gehörenden Orte Ebnat, im Sparspüch und Groß- und Kleinkuchen; Aufsage aller Ansprüche an das Hohe Haus (bei Hürnheim) durch den Grafen von Helfenstein. - Siegler: Herzog Ulrich von Teck, Heinrich von Rechberg und die Knechte Eberhard von Steußlingen und Hans vom Stain.
b) 1436 Januar 22, Neresheim
Graf Ludwig von Oettingen, Hofmeister, und Haubt zu Pappenheim, Reichserbmarschall, vergleichen den Grafen Johann von Helfenstein mit dem Abt Heinrich von Kloster Neresheim: das Kloster darf seine Schweine in seinen Wald einschlagen, für die Hölzer des Grafen braucht es die Genehmigung des helfensteinischen Forstmeisters; wegen der Bienen ("Immen") in den Hölzern sollen sich die Parteien bis Ostern vergleichen; die Verzäunung der Furt im Fischwasser des Klosters bei Aufhausen soll wieder abgerissen werden; des Grafen Untertanen zu Nattheim sollen ihr Vieh nicht in die jungen Häue des Klosters treiben. - Siegler: Die beiden Schiedsleute.
a) 1411 August 15
Graf Johann von Helfenstein vergleicht sich mit den Brüdern Ludwig und Friedrich von Oettingen betr. die Forderung aus der Pfandschaft, die seine Mutter an die Schwester der Grafen von Oettingen hatte: die Übergabe der Burg Aufhausen, die von Jakob Vetzer gekauft wurde und Lehen der Grafschaft Oettingen war, an den Grafen von Helfenstein, mit allem Zubehör, ausgenommen das Vogtrecht über die Leute und Güter des Klosters Neresheim auf dem Härtsfeld; das Forstrecht und den Wildbann der dem Kloster Neresheim gehörenden Orte Ebnat, im Sparspüch und Groß- und Kleinkuchen; Aufsage aller Ansprüche an das Hohe Haus (bei Hürnheim) durch den Grafen von Helfenstein. - Siegler: Herzog Ulrich von Teck, Heinrich von Rechberg und die Knechte Eberhard von Steußlingen und Hans vom Stain.
b) 1436 Januar 22, Neresheim
Graf Ludwig von Oettingen, Hofmeister, und Haubt zu Pappenheim, Reichserbmarschall, vergleichen den Grafen Johann von Helfenstein mit dem Abt Heinrich von Kloster Neresheim: das Kloster darf seine Schweine in seinen Wald einschlagen, für die Hölzer des Grafen braucht es die Genehmigung des helfensteinischen Forstmeisters; wegen der Bienen ("Immen") in den Hölzern sollen sich die Parteien bis Ostern vergleichen; die Verzäunung der Furt im Fischwasser des Klosters bei Aufhausen soll wieder abgerissen werden; des Grafen Untertanen zu Nattheim sollen ihr Vieh nicht in die jungen Häue des Klosters treiben. - Siegler: Die beiden Schiedsleute.
1 Bü (1 cm)
Archivale
Huzelin; Amtspfleger und Forstamtssekretär
Keßler, Jerg
Neresheim, Heinrich; Abt
Schütz, Gottlieb Friedrich; Forstrenovator
Stain, Hans vom
Steußlingen; Eberhard von
Teck, Ulrich von; Herzog
Vetzer, Jakob; um 1409-1411
Auernheim : Nattheim HDH
Aufhausen : Heidenheim an der Brenz HDH
Aufhausen : Heidenheim an der Brenz HDH; Burg
Bergenweiler : Sontheim an der Brenz HDH
Bopfingen AA
Dattenhausen : Altenstadt (Iller) NU
Ebnat : Aalen AA
Fleinheim : Nattheim HDH
Giengen an der Brenz HDH
Großkuchen : Heidenheim an der Brenz HDH
Gundelfingen an der Donau DLG
Heidenheim an der Brenz HDH
Hürnheim : Ederheim DON
Kleinkuchen : Großkuchen, Heidenheim an der Brenz HDH
Lauingen (Donau) DLG
Ludwigsburg LB
Nattheim HDH
Neresheim AA
Neresheim AA; Kloster
Neresheim AA; Reichsstift
Oberkochen AA; Hut
Ohmenheim : Neresheim AA
Öttingen-Wallerstein; Herrschaft
Schnaitheim : Heidenheim an der Brenz HDH
Staufen = Oberstaufen OA
Staufeneck : Salach GP
Stuttgart S
Weilermerkingen : Dorfmerkingen, Neresheim AA
Wittislingen DLG
Württemberg; Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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