Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
689
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1625 März 22
Regest: Vor Bürgermeistern und Rat der Stadt Beckum verkaufen Herman Davenßberg gen. Groteke und seine Frau Margarethe, Bürger zu Beckum, an Johan Stacke und Jobst Guttidt, Provisoren der Kirche, eine jährliche Rente von 1 ½ Reichstaler zahlbar auf Palmsonntag. Die Rente ist zahlbar aus ihrem eigenen, vom verstorbenen Peter Kobbingk herkommenden Haus und Hof an der Oststraße zwischen Häusern Kurt Kleipol an der West- und der Erben Stephan Osthoffs an der Ostseite, und aus 1 Morgen Land, belastet mit 2 Mudde Bischofsweizen, zu 5 Mudde am Lutterbecker Wege zwischen dem Treibwege nach dem Spechtskamp an der West- und Dietrich Dollen Land an der Ostseite, und aus 1 Morgen Land, belastet mit 1 Mudde Propstweizen, zu 2 ½ Mudde am Sengenbroek auf dem Hilgenkampe zwischen Ländereien der Witwe Berndt Bonnen an der West- und des Klosters Clarholz an der Ostseite. Den Betrag von 30 Reichstaler hatte Peter Cobbing der Kirche zu dessen Unterhaltung gegeben. Die Verkäufer geloben Bezahlung und Währschaft. Ablösevorbehalt für beide Seiten mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsiegels.
Ausfertigung, Pergament 29 x 19,5 cm; anhängendes Stadtsekret beschädigt. Rückseite: Inhaltsvermerk (18. Jh.); Signaturen: N: 4, VI E 2 d.
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 689
Urkunden
auff Palmabendt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.