Erzbischof Kuno von Trier, Erzkanzler für Burgund (Welschlandt), erlaubt Kuno und Gerlach, Herren zu Winneburg und Beilstein, sowie Kunos Ehefrau Margarethe und Gerlachs Ehefrau Lukarde den Rückkauf der Hälfte von Festung, Burg, Stadt und Herrschaft Beilstein mit Zugehör, der Vogtei zu Hamm und 4 Fudern Wein auf der Weingülte zu Senheim, gegebenenfalls auch auf der Weingülte und Mühle zu Beilstein, der Lehenschaft und des Gerichts zu Senheim sowie des Samstagsgerichts und Zolls zu Cochem. Dies alles haben sie laut einer inserierten Urkunde vom gleichen Datum dem Erzbischof und Stift von Trier verkauft.
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Erzbischof Kuno von Trier, Erzkanzler für Burgund (Welschlandt), erlaubt Kuno und Gerlach, Herren zu Winneburg und Beilstein, sowie Kunos Ehefrau Margarethe und Gerlachs Ehefrau Lukarde den Rückkauf der Hälfte von Festung, Burg, Stadt und Herrschaft Beilstein mit Zugehör, der Vogtei zu Hamm und 4 Fudern Wein auf der Weingülte zu Senheim, gegebenenfalls auch auf der Weingülte und Mühle zu Beilstein, der Lehenschaft und des Gerichts zu Senheim sowie des Samstagsgerichts und Zolls zu Cochem. Dies alles haben sie laut einer inserierten Urkunde vom gleichen Datum dem Erzbischof und Stift von Trier verkauft.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 820, 78
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1375 Februar 11 (uff jaer und tag vurgeschriben = uff den eilfften tag des maendes genant februarius zu latine 1374 [Annuntiationsstil])
zwischen fol. 114 u. 115
Urkunden
Ausstellungsort: Ehrenbreitstein
Siegler: Erzbischof Kuno II. von Trier
Publiziertes Regest: Regesten der Erzbischöfe zu Trier, S. 110; Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg-Beilstein, Nr. 180, S. 156
Siegler: Erzbischof Kuno II. von Trier
Publiziertes Regest: Regesten der Erzbischöfe zu Trier, S. 110; Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg-Beilstein, Nr. 180, S. 156
Enthält inseriert die Urkunde der Empfänger vom gleichen Datum, vgl. GLAK 67 Nr. 820, zwischen fol. 114 u. 115 (Nr. 78 Verweisung 1), und eine Liste mit dem Zugehör zu den Herrschaften Beilstein und Winneburg, vgl. ebd. (Nr. 78 Verweisung 2). Hamm wird in den Regesten zu Winneburg-Beilstein mit dem Zeller Hamm (Moselschleife bei Zell) gleichgesetzt; Hamm in Konz als Trierer Wohnplatz kämer aber auch in Frage.
Lukarde; m. Gerlach von Winneburg-Beilstein, erw. 1375
Margarethe (Grete) ; m. Kuno von Winneburg-Beilstein, erw. 1375
Winneburg-Beilstein, Gerlach von; erw. 1375
Winneburg-Beilstein, Kuno von; erw. 1375
Beilstein COC
Cochem COC
Hamm, Vogtei bei Zell (Mosel) COC
Senheim COC
Trier TR; Erzstift
Winneburg, Burg bei Cochem COC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:17 MESZ
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