Bischof Heinrich I. von Bamberg bestätigt, dass Iring von Kunstadt, Ministeriale des Bischofs von Würzburg, nachdem er in unbesonnener Anmaßung eine Burg, gen. Wildenberg (?), auf Gütern des Klosters Langheim errichten ließ, das Kloster mit den Abgaben von den Gütern um die Burg, dem halben Dorf Zettlitz, dem halben Dorf Wolfsloch und dem Zehnt aus Siedamsdorf entschädigt.- Siegler: Bamberg, Bischof Heinrich I.
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Bischof Heinrich I. von Bamberg bestätigt, dass Iring von Kunstadt, Ministeriale des Bischofs von Würzburg, nachdem er in unbesonnener Anmaßung eine Burg, gen. Wildenberg (?), auf Gütern des Klosters Langheim errichten ließ, das Kloster mit den Abgaben von den Gütern um die Burg, dem halben Dorf Zettlitz, dem halben Dorf Wolfsloch und dem Zehnt aus Siedamsdorf entschädigt.- Siegler: Bamberg, Bischof Heinrich I.
Kloster Langheim, Urkunden 64
Bamberger Urkunden 686
Kloster Langheim Urkunden 1255 VII 12 / 13
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
13.08.1250
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
lat
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Wolfsloch (Lk Lichtenfels)
Bamberg, Bischof Heinrich I. von Bilversheim
Kunstadt, Iring von
Zettlitz (Lk Lichtenfels)
Siedamsdorf (Gde. Kaspauer, Lk Lichtenfels), Zehnt
Kunstadt, Wolfram von
Kunstadt, Otto von, gen. in den Planken
Kunstadt, Theodor von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:38 MESZ
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