Bürgerrechtsverleihung an den Schneidergesellen Franz Kieser, Erteilung der Schneiderkonzession, 1856, Verehelichung mit der Wagnermeisterstochter Elisabetha, geb. Schüßler
Vollständigen Titel anzeigen
SSAA, AM 5224
AM Ansässigmachungen
Ansässigmachungen
1855 - 1856
Enthält auch:
- Zeugnis der Prüfungs-Commission 1. Klasse zu Aschaffenburg, 1855
- 2 1/2 seitiges Vermögensverzeichnis der Elisabetha Schüßler (Möbelstücke, Ausstattungsstücke, Bargeld), 1856
- Zeugnis der Prüfungs-Commission 1. Klasse zu Aschaffenburg, 1855
- 2 1/2 seitiges Vermögensverzeichnis der Elisabetha Schüßler (Möbelstücke, Ausstattungsstücke, Bargeld), 1856
Stadt Aschaffenburg
Archivale
Buchstabe: C/K
Name Antragsteller: Kieser Franz
Name Antragsteller: Kieser Franz
Kieser Carl (*1856) - Sohn AS
Kieser Christoph Adolph (*1863) - Sohn AS
Kieser Elisabetha (*1858) - Tochter AS
Kieser Ferdinand (1861 - 1871) - Verstorbenes Kind AS
Kieser Joseph (*+1865) - Verstorbenes Kind AS
Kieser Katharina (*1874) - Tochter AS
Kieser Maria Fides (*1859) - Tochter AS
Kieser Wolfgang (1871 - 1877) - Verstorbenes Kind AS
Würzburg 1880 ca. - Franz Xaver Peter - Zielort der Tochter 2
Würzburg 1880 ca. - Martin Sauer - Zielort der Tochter 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ