Nachlass Mieg, Arnold von (Bestand)
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NL Mieg Arnold Nachlass Mieg, Arnold von
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.2 Nachlässe >> Nachlässe L - P
1807-1840
Kurzbeschreibung Nachlass Arnold von Mieg: Lebensdaten:
21.01.1778 - 07.01.1842
Laufbahn:
Diplomat; 1800 Legationssekretär bei der kurfürstlich-bayerischen Gesandtschaft in Wien; 1806 Gubernialrat in Innsbruck; 1806-1810 Kanzleidirektor beim Generalkommissariat des Innkreises in Innsbruck; 1810-1816 Kanzleidirektor beim Generalkommissariat des Salzachkreises in Salzburg; 1816-1823 Regierungsdirektor in Würzburg; 1823-1826 4. Ministerialrat im Innenministerium; 1826-1832 Generalkommissär und Präsident der Regierung des Rezatkreises in Ansbach; 1832-1833 Ordentlicher Staatsrat und Ministerverweser des Staatsministeriums der Finanzen; 1833 Außerordentlicher Staatsrat und Bundestagsgesandter bei den Verhandlungen über den Deutschen Zollverein
Inhalt des Nachlasses:
Amtliche Handakten als Kanzleidirektor des Innkreises in Innsbruck (u.a. Aufstand in Tirol 1809); Handakten als Kanzleidirektor des Salzachkreises in Salzburg (u.a. innere Angelegenheiten, Rede bei der Abtretung Salzburgs 1816); Handakten als Regierungsdirektor in Würzburg (u.a. Universität Würzburg, interne Geschäftspapiere); Handakten als Ministerialrat im Innenministerium (u.a. Heimatrecht, Einführung der Landräte, Territorialtausch mit dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt, Verhältnisse des Grafen von Waldbott-Bassenheim); Handakten als Präsident der Regierung des Rezatkreises in Ansbach (u.a. statistische Übersichten, Nürnberger Reichskleinodien, 3 Schreiben König Ludwigs I., Verhandlungen über die bayer. Ansprüche auf die ehemalige Grafschaft Sponheim, Briefe von Friedrich Frhr. von Zentner und Karl-Heinrich Ritter von Lang); Handakten als Ministerverweser des Finanzministerium (u.a. 23 Schreiben König Ludwigs I., Rechenschaftsbericht an den König); Handakten als a.o. Staatsrat und Bundestagsgesandter bei den Verhandlungen über den Deutschen Zollverein (u.a. Zollvereinsurkunde von 1833); Sondermissionen (u.a. geplante Eheverbindung des Prinzen Friedrich von Sachsen-Altenburg mit der Fürstin Marie Talbot, Korrespondenz mit der Familie Shrewsbury, Ausarbeitung eines Ehevertrages zwischen König Otto von Griechenland und der Herzogin Maria Friederike Amalie von Oldenburg, Heiratsprojekte des Kronprinzen Maximilian 1839/40); Manuskripte; Druckschriften
Weitere persönliche Unterlagen zu Ritter von Mieg im Bayerischen Hauptstaatsarchiv:
MInn 3.748, 35.449 (Personalakt)
MF 37.065 (Personalakt)
Adelsmatrikel Ritter M 16, 17
Reichsheroldenamt Bände 22 / 69
MA Ordensakten 1435, 12540
Literatur:
Walter Schärl, Die Zusammensetzung der Bayerischen Beamtenschaft von 1806 bis 1918, Kallmünz 1955, Nr. 37
21.01.1778 - 07.01.1842
Laufbahn:
Diplomat; 1800 Legationssekretär bei der kurfürstlich-bayerischen Gesandtschaft in Wien; 1806 Gubernialrat in Innsbruck; 1806-1810 Kanzleidirektor beim Generalkommissariat des Innkreises in Innsbruck; 1810-1816 Kanzleidirektor beim Generalkommissariat des Salzachkreises in Salzburg; 1816-1823 Regierungsdirektor in Würzburg; 1823-1826 4. Ministerialrat im Innenministerium; 1826-1832 Generalkommissär und Präsident der Regierung des Rezatkreises in Ansbach; 1832-1833 Ordentlicher Staatsrat und Ministerverweser des Staatsministeriums der Finanzen; 1833 Außerordentlicher Staatsrat und Bundestagsgesandter bei den Verhandlungen über den Deutschen Zollverein
Inhalt des Nachlasses:
Amtliche Handakten als Kanzleidirektor des Innkreises in Innsbruck (u.a. Aufstand in Tirol 1809); Handakten als Kanzleidirektor des Salzachkreises in Salzburg (u.a. innere Angelegenheiten, Rede bei der Abtretung Salzburgs 1816); Handakten als Regierungsdirektor in Würzburg (u.a. Universität Würzburg, interne Geschäftspapiere); Handakten als Ministerialrat im Innenministerium (u.a. Heimatrecht, Einführung der Landräte, Territorialtausch mit dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt, Verhältnisse des Grafen von Waldbott-Bassenheim); Handakten als Präsident der Regierung des Rezatkreises in Ansbach (u.a. statistische Übersichten, Nürnberger Reichskleinodien, 3 Schreiben König Ludwigs I., Verhandlungen über die bayer. Ansprüche auf die ehemalige Grafschaft Sponheim, Briefe von Friedrich Frhr. von Zentner und Karl-Heinrich Ritter von Lang); Handakten als Ministerverweser des Finanzministerium (u.a. 23 Schreiben König Ludwigs I., Rechenschaftsbericht an den König); Handakten als a.o. Staatsrat und Bundestagsgesandter bei den Verhandlungen über den Deutschen Zollverein (u.a. Zollvereinsurkunde von 1833); Sondermissionen (u.a. geplante Eheverbindung des Prinzen Friedrich von Sachsen-Altenburg mit der Fürstin Marie Talbot, Korrespondenz mit der Familie Shrewsbury, Ausarbeitung eines Ehevertrages zwischen König Otto von Griechenland und der Herzogin Maria Friederike Amalie von Oldenburg, Heiratsprojekte des Kronprinzen Maximilian 1839/40); Manuskripte; Druckschriften
Weitere persönliche Unterlagen zu Ritter von Mieg im Bayerischen Hauptstaatsarchiv:
MInn 3.748, 35.449 (Personalakt)
MF 37.065 (Personalakt)
Adelsmatrikel Ritter M 16, 17
Reichsheroldenamt Bände 22 / 69
MA Ordensakten 1435, 12540
Literatur:
Walter Schärl, Die Zusammensetzung der Bayerischen Beamtenschaft von 1806 bis 1918, Kallmünz 1955, Nr. 37
30
Bestand
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ