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Antisemitisches Wahlplakat der DNVP zur Wahl der
deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919
(Kopie)
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H XVII Plakatsammlung (1848-1933) >> 03. Plakate und Flugblätter aus der Zeit der Novemberrevolution (1918 - Mai 1919) >> 03.03. Wahlen: Amtliche Bekanntmachungen, Wahlpropaganda und Wahlveranstaltungen von Parteien (1918-1919) >> 03.01.03. Wahl zur Deutschen Nationalversammlung, 19. Januar 1919
[Januar 1919]
1 Blatt
29,7 x 39,9 cm
Bildplakat
Originaltitel/Textauswahl: "Umsturz ihr Stern! Bleiben Sie Herr´n? Was soll am Wahltag Losung sein? Macht Deutschland für die Deutschen frei! Deutschnationale Volkspartei"
Druckerei/Verlag: München-Augsburger Druckerei und Verlagsanstalt GmbH
Art der Herstellung: Lithographie
Farbigkeit: schwarz-weiß
Grafik/Entwurf: Otto von Kursell
Beschreibung der bildlichen Darstellung: Zeichnungen der Köpfe folgender jüdischer Politiker: Georg Gradnauer, Paul Hirsch, Kurt Eisner, Eugen Leviné/Nissen, [Otto] Landsberg, [Matthias] Erzberger, Oskar Cohn, Karl Radek, [Kurt] Rosenfeld, [Otto] Neurath, [Hugo] Sinzheimer, Tob[ias] Akselrod.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.