Hirnverletzten-Ferienheim Ilsenburg
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L 80.12 Hauptfürsorgestelle Detmold
Hauptfürsorgestelle Detmold >> 4. Fürsorge für Kriegsblinde und Hirnverletzte
1935-1947
Enthaeltvermerke: enthält: Erwerb des Ferienheim Ilsenburg durch die deutschen Hauptfürsorgestellen 1935; Anteil der Hauptfürsorgestelle Detmold am Kauf; Eröffnung 1936; Prospekt des NSKOV Frontkämpferheims Ilsestein bei Ilsenburg im Harz; Erstbelegung; Aufnahmebedingungen und Hausordnung; Befreiung von Kurtaxe; Werbeblatt:"Hirnverletzte. Besucht Euer Erholungsheim Ilsestein im Harz auch in den Wintermonaten!"; Belegungsplan 1939; Pflegesatz 1942; Räumung 1943; Frontkämpferheim Schloss Rammelburg 1943; Programme der Übergabe des Frontkämpfer-Heimes Ilsestein bei Ilsenburg im Harz an die NSKOV am 06.06.1936
Hauptfürsorgestelle
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.3. Sozial- und Gesundheitswesen (Tektonik)
- Hauptfürsorgestelle Detmold (Bestand)
- 4. Fürsorge für Kriegsblinde und Hirnverletzte (Gliederung)