Kriegsereignisse, Unterhandlungen in den zentralen Fragen
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MBKB, GAB 4020
C 48 Nr. 139-147
12112
MBKB, GAB Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth
Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth >> 2. Bestände >> 2.2. Landesherrschaft (GAB) >> 2.2.1. Innenpolitik/Außenpolitik/Militaria >> 2.2.1.10. Militaria >> 2.2.1.10.3. 30-jähriger Krieg und Friedensverhandlungen 1648, Restitutionen
1626-1648
enthält u.a.: Enthält u. a.: 139. Die zwischen Sachsen-Coburg, Württemberg und Brandenburg gepflogenen Korrespondenzen und Interzessionen in der pfälzischen Ausführungshandlung; NB: mit den alten Nummern 2 bis 48 versehener, aber ganz vollständiger Akt (1626, 15. Mai bis 1627, 1. Januar);
140. Herzog Adolph von Schleswig an die Stadt Nürnberg um Lieferung von Munition und Unterstütztung mit Armatur für das nach Böhmen zu führende Kriegsvolk aus 4.000 Mann zu Fuß und 100 Kürassieren, und Versprechen, das Gebiet in diesem Falle zu verschonen; Schreiben der Stadt Nürnberg an Markgraf Christian, welche Bewandtnis es mit den an das holnsteinische Volk ausgehändigten Musketen und Picken auf sich habe (1626, 6. August bis 8. September);
141.Neustädter Akten über den Durchzug kaiserlicher Armeen durch den Aischgrund, speziell des Schönbergischen Reiterregiments und zweier Kompanien Reiter des Cronbergischen Regiments von Rothenberg her (1627, 5. Januar bis 14. August);
142. Berichte, Korrespondenzen und Anordnungen zu den Kriegsunruhen im Unterland, darunter ein Schreiben Tillys an den Abt von Fulda vom 23. März über Mangel an Geld und Soldaten; Nachrichten über die Reiterei des Oberst Cronberg (1627, 28. Februar bis 22. JuliI;
143. Nachrichten über anziehende Kratzische (Graitzische) Reiter-Kompanien, über das Anrücken von acht Kompanien Reitern unter Oberst Cronberg ins Amt Dachsbach; die Truppenbewegungen unter dem Obristen Don Piero de Ferrara und dem Obristleutnant Gild Fornella; die Einquartierung des Rittmeisters Heinrich Greibel in Schwebheim, deshalb erfolgte Korrespondenzen und Anordnungen (1627, 20. April. bis 26. Juli);
144. Die Truppendurchzüge durchs Unterland, insbesondere die eigenmächtige Einquartierung des Obrist Cronbergischen Regiments und Berichte des Rittemeisters und Amtmanns von Feilitzsch (1627, 26. April bis 30. Mai);
145. Bitte der Stadt Rothenburg ob der Tauber bei Markgraf Christian um Intervention zur Abwendung ihrer schweren Kriegsauflagen und die Antwort darauf; Auftrag an Dr. Agricola in Wien wegen der von dem Grafen Colalto geplanten von drei Kompanien zu Pferd oder monatlich 9.000 Gulden Kontribution; Revers des Moritz Kann bei seiner Bestallung und Abordnung zum consilium juratum; Brief König Ludwigs XIV. von Frankreich an Markgraf Christian; Extrakt aus dem mit Oberst Seckendorff zu Kemnath errichteten Akkord; Fourierzettel zu Markgraf Erdmann Augusts Beilager zu Ansbach; Berichte von den Winterquartieren um Coburg; Interzessionsgesuch des Carl Theodor Tungreau; Schreiben der dreizehn geheimen Räte der Stadt Straßburg an Herzog Johann Friedrich von Württemberg zur Erhaltung der evangelischen Religion; Memorial und Instruktion für den nach Bamberg abgesandten Andreas Waldmann; Reskript an die fünf Hauptmannschaften wegen der Anlage von Steuer-Registern zur Revision des Vermögens der Untertanen (1627, 22. Mai bis 1648, 8. März);
146. Memorial des Abgeordneten des fränkischen Kreises zur Abwendung der in diesem Kreis teils geschehenen, teils noch zu besorgenden Einquartierungen sowie zur Besetzung des Klosters Heilsbronn durch kaiserliche Kommissare; Anordnung von Streifen wegen der Plünderungen; das Jagen des Obristen von Schönberg und seiner Reiter in der Erlanger Meil; brandenburgisches Anerbieten an Kursachsen wegen der Dienstübernahme des Generalwachtmeisters Balthasar Jacob von Schlammersdorf und nachgesuchte Zusammenkunft wegen der an die kaiserlichen Generalkommissare Wolf Rudolf von Ossa und Jean de St. Remy zu leistenden Kontributionen (1627, 29. August bis 1631, 7. Juni);
147. Korrespondenz des Markgrafen Christian mit dem Fürsten von Eggenberg, dem Grafen von Trautmannsdorf, den Herren von Stralendorff und Nostiz; Anweisungen an die Agenten zu Prag, von Enders und Löw, nebst Berichten derselben wegen der brandenburgischen Sukzession und der Restitution des hinterlassenen Sohnes des Markgrafen Johann Georg (1628, 14. Januar bis 1629, 27. Januar)
140. Herzog Adolph von Schleswig an die Stadt Nürnberg um Lieferung von Munition und Unterstütztung mit Armatur für das nach Böhmen zu führende Kriegsvolk aus 4.000 Mann zu Fuß und 100 Kürassieren, und Versprechen, das Gebiet in diesem Falle zu verschonen; Schreiben der Stadt Nürnberg an Markgraf Christian, welche Bewandtnis es mit den an das holnsteinische Volk ausgehändigten Musketen und Picken auf sich habe (1626, 6. August bis 8. September);
141.Neustädter Akten über den Durchzug kaiserlicher Armeen durch den Aischgrund, speziell des Schönbergischen Reiterregiments und zweier Kompanien Reiter des Cronbergischen Regiments von Rothenberg her (1627, 5. Januar bis 14. August);
142. Berichte, Korrespondenzen und Anordnungen zu den Kriegsunruhen im Unterland, darunter ein Schreiben Tillys an den Abt von Fulda vom 23. März über Mangel an Geld und Soldaten; Nachrichten über die Reiterei des Oberst Cronberg (1627, 28. Februar bis 22. JuliI;
143. Nachrichten über anziehende Kratzische (Graitzische) Reiter-Kompanien, über das Anrücken von acht Kompanien Reitern unter Oberst Cronberg ins Amt Dachsbach; die Truppenbewegungen unter dem Obristen Don Piero de Ferrara und dem Obristleutnant Gild Fornella; die Einquartierung des Rittmeisters Heinrich Greibel in Schwebheim, deshalb erfolgte Korrespondenzen und Anordnungen (1627, 20. April. bis 26. Juli);
144. Die Truppendurchzüge durchs Unterland, insbesondere die eigenmächtige Einquartierung des Obrist Cronbergischen Regiments und Berichte des Rittemeisters und Amtmanns von Feilitzsch (1627, 26. April bis 30. Mai);
145. Bitte der Stadt Rothenburg ob der Tauber bei Markgraf Christian um Intervention zur Abwendung ihrer schweren Kriegsauflagen und die Antwort darauf; Auftrag an Dr. Agricola in Wien wegen der von dem Grafen Colalto geplanten von drei Kompanien zu Pferd oder monatlich 9.000 Gulden Kontribution; Revers des Moritz Kann bei seiner Bestallung und Abordnung zum consilium juratum; Brief König Ludwigs XIV. von Frankreich an Markgraf Christian; Extrakt aus dem mit Oberst Seckendorff zu Kemnath errichteten Akkord; Fourierzettel zu Markgraf Erdmann Augusts Beilager zu Ansbach; Berichte von den Winterquartieren um Coburg; Interzessionsgesuch des Carl Theodor Tungreau; Schreiben der dreizehn geheimen Räte der Stadt Straßburg an Herzog Johann Friedrich von Württemberg zur Erhaltung der evangelischen Religion; Memorial und Instruktion für den nach Bamberg abgesandten Andreas Waldmann; Reskript an die fünf Hauptmannschaften wegen der Anlage von Steuer-Registern zur Revision des Vermögens der Untertanen (1627, 22. Mai bis 1648, 8. März);
146. Memorial des Abgeordneten des fränkischen Kreises zur Abwendung der in diesem Kreis teils geschehenen, teils noch zu besorgenden Einquartierungen sowie zur Besetzung des Klosters Heilsbronn durch kaiserliche Kommissare; Anordnung von Streifen wegen der Plünderungen; das Jagen des Obristen von Schönberg und seiner Reiter in der Erlanger Meil; brandenburgisches Anerbieten an Kursachsen wegen der Dienstübernahme des Generalwachtmeisters Balthasar Jacob von Schlammersdorf und nachgesuchte Zusammenkunft wegen der an die kaiserlichen Generalkommissare Wolf Rudolf von Ossa und Jean de St. Remy zu leistenden Kontributionen (1627, 29. August bis 1631, 7. Juni);
147. Korrespondenz des Markgrafen Christian mit dem Fürsten von Eggenberg, dem Grafen von Trautmannsdorf, den Herren von Stralendorff und Nostiz; Anweisungen an die Agenten zu Prag, von Enders und Löw, nebst Berichten derselben wegen der brandenburgischen Sukzession und der Restitution des hinterlassenen Sohnes des Markgrafen Johann Georg (1628, 14. Januar bis 1629, 27. Januar)
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Brandenburg, Christian von
Fulda, Abt von
Tilly, Tserclaes von, kaiserlicher Feldmarschall
Tungreau, Carl Theodor
Württemberg, Johann Friedrich von
Schönberg, von
Schlammersdorf, Balthasar Jacob von
St. Remy, Jean de
Eggenberg, von
Trautmannsdorf, von
Nostiz, von
Stralendorff, von
Enders, von
Löw
Ossa, Wolf Rudolf von
Dachsbach
Nürnberg
Prag
Erlangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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