Nicht angeführt (Transport von Zamosc nach Auschwitz).
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0.4, 071/0364a
former reference number: Auschwitz 10
former reference number: I313, Folio 21-22
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Zwangsarbeitslager für Juden
16.12.1942
Bericht zum Transport von 644 Polen nach dem Konzentrationslager Auschwitz am 10.12.1942. Abgang des Transportes in Zamosc am 10.12.1942, 16 Uhr Ankunft in Auschwitz am 12.12.1942, nach 23 Uhr. Von den 644 Polen ergriffen 14 die Flucht. Die Übernahme in Auschwitz erfolgte am 13.12.1942. Die II-er Fälle betreffend, wurde darauf hingewiesen, das nach Anweisung des Reichssicherheitshauptamtes, die in Zamosc eingelieferten Polen familienweise einer Gesamtwertung unterworfen und dementsprechend in die zuständigen Gruppen aufgeteilt werden. Wegen der Arb.-Einsatzfähigkeit erklärte SS-Hstuf. Haumeier, daß nur Arbeitsfähige eingeliefert werden sollen, um jede unnütze Belastung des Lagers zu vermeiden. Durch Liquidation sollen in kürzester Zeit Beschränkte, Krüppel und Kranke aus dem Lager entfernt werden.
Kinna, Heinrich, SS-Ustuf., Zamosc
Abgebende Stelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg
Art: Fotokopie einer Abschrift vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ