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Protokolle der Landesregierung
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 3 Die königlich-schwedische Regierung, auch deren Korrespondenz mit Bedienten >> 2.2 3 5 Protokolle der Regierung
1697-1701
Enthält: Protokollbücher der Regierung vom 16. Februar 1697 bis 30. Dezember 1701 (mit Verzeichnis), u.a. zu folgenden Inhalten: Allgemein: - zu Kirchen-, Religions-, Konsistorial- und Schulsachen, Militär- und Fortifikationssachen, zu Landgerichts-, Hofgerichts- und Tribunalssachen, Bestallungen und Besoldungen, zu Zoll-, Akzise- und Kontributionssachen, zu rückständigen Geldern und Liquidationen, Landbau-, Krug- und Postsachen, zu Jurisdiktions- und Prozesssachen, zu Münz-, Forst-, Jagd-, Wege- und Zehntsachen, zu Lehn- und Polizeisachen, zum Rossdienst, zu Deich- und Wasserbausachen, zur Schifffahrt, zu Reichs- und Kreissachen, zu Sporteln, zu Rang- und Justizsachen, zu Nebenanlagen, Schuldforderungen, Schatz- und Rechnungssachen Insbesondere: - zur Rektifizierung der Kontribution und Vermessung des Landes, auch zu Kontributionsrückständen und Nachlassgesuchen; zu Hagel- und Wasserschäden; zur Trauer für den verstorbenen König Carl XI. und zu dessen Beerdigung (1697); zur Eintreibung der Kapitel-, Kloster- und Landschulden (1697); zur Reparatur des Gerichtshauses in Lehe und Errichtung eines Gefängnisses (1697); zur Bewilligung von Nebenanlagen; zu Kollekten, auch an konvertierte Juden; zu Kirchenbauten im Land (1697/98); zum Deichwesen, u.a. im Land Wursten, in Hamelwörden, Osterstade und Hemelingen, sowie zu Schleusen und Sielen; zum Güstrow'schen Erbfolgestreit (1697-1701); zum Durchmarsch der holsteinischen Truppen zum Rhein (1697) und der dänischen Kavallerie (1698); zum Direktorium im Niedersächsischen Kreis (1697); zu diversen Streitsachen; zu Löhnen für die Organisten Buck und Vincent Lübeck an der Stader Etatskirche (1697-1700); zu Brauereien und Kruggerechtigkeiten (1697); zum Vertrag mit dem Buchdrucker Caspar Holwein wegen Errichtung einer Papiermühle in Bremervörde (1697); zu den Hamburger Eingriffen beim Elbzoll (1697); zur Vereidigung der Bedienten und Landräte (1697); zu Plackereien vor den Stader Stadttoren und zur Aufräumung der Schwinge (1697); zur Hildesheimer Streitsache; zur Ausstellung von See- und Wagenpässen, Holz- und Reisepässen; zur Regulierung der Konsumtionsakzise, auch zu Rückständen und Nachlassgesuchen; zu Struktur, Kirchenetat und Domschule in Bremen, auch zum Bau von Kirchenstühlen im Dom (1697/98), zur Reparatur der durch Sturm beschädigten Domkirche und Strukturhäuser (1699), zur Errichtung einer vierten Pastorenstelle (1699) und zum Bau von Außengebäuden beim Dom (1701); zur Untersuchung der wüsten Höfe; zum Bau einer Windmühle in der Stadt Verden (1697); zur Nichtbesetzung der Pfarre in Himmelpforten und Verwendung des Pfarrhauses (1697); zur Beschlagnahme der Königsmarck'schen Güter nach dem Tod der Gräfin Catharina Charlotte von Königsmarck, geb. De la Gardie, sowie zum Königsmarck'schen Erbschaftsstreit (1697/98); zur Satisfaktion der Stader Bürger wegen der in die Fortifikation gezogenen Ländereien (1697-99); zu Ein- und Umquartierung der Kavallerie; zur Verpachtung der Zehnten (1698) und Akzisen (1699); zur Wiedereinstellung eines reformierten Predigers in Ringstedt (1698); zur Streitsache zwischen den Ständedeputierten und Marschländern wegen der Deputationskosten (1698); zur Revision des bremischen Ritterrechts (1698); zur Durchführung der Synoden (1698); zu den unterstiftischen Gütern in Bremen (1698); zum Armenvorsteher in Verden, auch zur Errichtung einer Schule für die Armen (1699); zum Brunshauser Zoll, auch zu arrestierten Schiffen und Gütern und deren Freilassung (1699/1700); zum Aufbau der Festung Carlsburg, zu deren Einwohnern und Privilegien (1698); zur Einlösung des Amtes Wildeshausen, auch zur Bestellung eines Amtmanns und Pastors sowie Reparatur von Kirche und Pfarrhäusern (1698/99); zum Amt des Oberjägermeisters (1698);
Enthält: zum Kirchengebet, auch zu dessen Änderung wegen Übernahme der Stelle des Generalgouverneurs durch Baron Nils Gyllenstierna (1698); zur Errichtung einer Tabakmanufaktur in Verden (1698); zum Altarbau im Verdener Dom (1698) und zu Reparaturen (1701); zu Verhandlungen über Anlegung einer Post von Hamburg nach Bremen (1698); zur Richterwahl in Oberndorf (1698/99); zum Branntweinbrennen (1698ff.); zur Besetzung von Pastoraten; zur Genehmigung der Drucklegung einer in Bremen aufzulegenden Bibel (1698); zum Magazinkorn, auch Getreidemangel und Verbot des Getreideverkaufs sowie zur Kornlieferung aus Livland (1698-1701); zur Ermahnung des Kanzlisten und Sekretärs Heinrich Rudolf Keller wegen Trunkenheit (1699/1700); zum Streit zwischen den Musikanten der Stadt und der Garnison in Stade wegen Aufwartung bei städtischen Hochzeiten (1699); zu den Essigbrauern in Stade (1699); zur Verpachtung der Musik in Schönebeck (1699); zur Ernennung und Einführung des neuen Verdener Superintendenten Conrad Wagner (1698/99); zur Erteilung eines Privilegs an den Orgelbauer Arp Schnitger und Zahlung seiner Forderung für den Orgelbau im Bremer Dom (1699); zur Verweigerung der Huldigung durch die oldenburgischen Meier in Wildeshausen (1699); zum Verbot der Bettler und Zigeuner (1699); zur Reparatur des Steindamms in Ottersberg (1699); zu den Musikanten Johann Christoph Seger in Rotenburg und Christian Friedrichs in Verden (1699); zur Prüfung und Drucklegung der vom Senior Johann Faes verfassten Leichenpredigt für den Oberinspektor Engel Hartmann von Ehrenthal (1699); zur Einführung des neuen Kalenders (1699/1700); zu Stipendienvergabe und Stipendiaten; zu Hilfsgesuchen der vom Brand in Campe betroffenen Einwohner (1699-1701); zu Verhandlungen mit Deputierten der Stände und Marschländer über Maßnahmen zur Defension und Sicherheit Stades und der Herzogtümer (1700, mit Anlagen) und zum Staatsdefizit (1701); zu Kaperfahrten (1701); zum Kopfschatz, auch zu Befreiungs- und Nachlassgesuchen (1701); zu den rückständigen Kreisgeldern aus dem Herzogtum Verden (1701); zu den Eingriffen des Amtmanns zu Ritzebüttel in Altenwalde (1701); zu Zollverhandlungen mit der Stadt Hamburg (1701); zu Verhandlungen mit der Stadt Bremen wegen der Differenzen; zu den Quartalsverschlägen; zu den aufrührerischen Aktionen des Hinrich Lemmermann und Hermann Schönfeld in den Ämtern Ottersberg und Rotenburg und deren Untersuchung (1700/1701); zur Besetzung der Stadt Köln (1701); zum Streit wegen der Jurisdiktion des Gutes Hemm (1701); zur Scharfrichterstelle in Rotenburg (1701); zu den Wagenfuhren, auch zur erbetenen Bezahlung der Wagenfuhren für die Festung Ottersberg (1701); zur Walkmühle in Halsmühlen (1701)
Enthält: auch: Verzeichnisse der ausgefertigten Schreiben und Pässe
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:119160978:Carl XI., König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Index-Gruppe: frei: GND:122173120:Wagner, Conrad
Carl XI., König von Schweden Buck, N.N., Organist, Etatskirche, Stade Lübeck, Vincent, Organist, Etatskirche, Stade Holwein, Caspar, Buchdrucker Königsmarck, Catharina Charlotte Gräfin von, geb. De la Gardie Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur Keller, Heinrich Rudolf, Kanzlist, Sekretär Wagner, Conrad, Superintendent, Verden Schnitger, Arp, Orgelbauer, Privileg Seger, Johann Christoph, Musikant, Rotenburg Friedrichs, Christian, Musikant, Verden Faes, Johann, Senior Ehrenthal, Engel Hartmann von, Oberinspektor Lemmermann, Hinrich, Ottersberg Schönfeld, Hermann, Rotenburg
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.