Ämter: Braubach (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Nassau >> Ämter >> Ämter
1816-1886
Enthält: Akten und Amtsbücher (1673) 1803-1886
Bemerkenswerte Akten: u.a. Strafanstalt auf Festung Marksburg, Hütten- und Hammerwerk zu Ahl (Gem. Oberlahnstein), Hohenrhein (Gem. Niederlahnstein) und Nievern, Wasserbauten an Rhein und Lahn.
Bestandsgeschichte: Der Bestand des Amtes Braubach hat als Grenzjahre nach unten etwa das Jahr 1816 (gegeben durch die grundlegende nassauische Verordnung über die Bildung der Amtsbezirke vom 4. Juni 1816) und nach oben das Jahr 1886 (gegeben durch die Kreisordnung vom 7. Juni 1885, welche zum 1. April 1886 die Amtsbezirke zu Gunsten der Landratsämter aufhob). Die Registratur ist nur bruchstückhaft erhalten.
Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Hessen-Darmstadt: Braubach, Dachsenhausen, Gemmerich, Hinterwald;
Kurtrier: Camp, Bornhofen, Filsen, Lykershausen, Niederlahnstein;
Mainz: Oberlahnstein;
Niedergrafschaft Katzenelnbogen (bis 1774 vierherrisch): Kehlbach, Niederbachheim, Oberbachheim, Winterwerb;
Fürst von der Leyen (reichsritterschaftlich): Fachbach, Miellen, Nievern;
Freiherr von Preuschen (reichsritterschaftlich): Osterspai;
Freiherr vom Stein (reichsritterschaftlich): Frücht.
Zur Erleichterung der Benutzung sind die Akten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, betreffend Inventare, Erbteilung und Testamente, einzeln verzeichnet und unter den alphabetisch folgenden Orten aufgeführt.
Weitere Angaben zur Bestandsgeschichte siehe auch Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Die ehemals kurtrierischen, kurmainzischen und hessen-darmstädtischen Gemeinden fielen 1803, die ehemals reichsritterschaftlichen 1806 und die 1806-1813 unter französischer Verwaltung stehenden ehemals kurhessischen Orte 1816 über Preußen an Nassau. Letztere (Kehlbach, Nieder- und Oberbachheim sowie Winterwerb) gehörten bis zum Edikt vom 16.12.1816 (VBl. S. 331) zum Amt Nastätten. 1849-1854 bestand in Braubach nur ein Justizamt, dessen Bezirk in der unteren Verwaltungsstufe zum Kreisamt Nassau gehörte. Seit 1867 war das Amt dem Landratsamt des Rheingaukreises in Rüdesheim unterstellt.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1955
Bearbeiter: Wolf-Heino Struck, 1955
Bemerkenswerte Akten: u.a. Strafanstalt auf Festung Marksburg, Hütten- und Hammerwerk zu Ahl (Gem. Oberlahnstein), Hohenrhein (Gem. Niederlahnstein) und Nievern, Wasserbauten an Rhein und Lahn.
Bestandsgeschichte: Der Bestand des Amtes Braubach hat als Grenzjahre nach unten etwa das Jahr 1816 (gegeben durch die grundlegende nassauische Verordnung über die Bildung der Amtsbezirke vom 4. Juni 1816) und nach oben das Jahr 1886 (gegeben durch die Kreisordnung vom 7. Juni 1885, welche zum 1. April 1886 die Amtsbezirke zu Gunsten der Landratsämter aufhob). Die Registratur ist nur bruchstückhaft erhalten.
Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Hessen-Darmstadt: Braubach, Dachsenhausen, Gemmerich, Hinterwald;
Kurtrier: Camp, Bornhofen, Filsen, Lykershausen, Niederlahnstein;
Mainz: Oberlahnstein;
Niedergrafschaft Katzenelnbogen (bis 1774 vierherrisch): Kehlbach, Niederbachheim, Oberbachheim, Winterwerb;
Fürst von der Leyen (reichsritterschaftlich): Fachbach, Miellen, Nievern;
Freiherr von Preuschen (reichsritterschaftlich): Osterspai;
Freiherr vom Stein (reichsritterschaftlich): Frücht.
Zur Erleichterung der Benutzung sind die Akten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, betreffend Inventare, Erbteilung und Testamente, einzeln verzeichnet und unter den alphabetisch folgenden Orten aufgeführt.
Weitere Angaben zur Bestandsgeschichte siehe auch Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Die ehemals kurtrierischen, kurmainzischen und hessen-darmstädtischen Gemeinden fielen 1803, die ehemals reichsritterschaftlichen 1806 und die 1806-1813 unter französischer Verwaltung stehenden ehemals kurhessischen Orte 1816 über Preußen an Nassau. Letztere (Kehlbach, Nieder- und Oberbachheim sowie Winterwerb) gehörten bis zum Edikt vom 16.12.1816 (VBl. S. 331) zum Amt Nastätten. 1849-1854 bestand in Braubach nur ein Justizamt, dessen Bezirk in der unteren Verwaltungsstufe zum Kreisamt Nassau gehörte. Seit 1867 war das Amt dem Landratsamt des Rheingaukreises in Rüdesheim unterstellt.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1955
Bearbeiter: Wolf-Heino Struck, 1955
52 m
Bestand
Literatur: Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Niederwalluf 1843, S. 644.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 326.
Literatur: Meinhard Sponheimer: Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und der angrenzenden Ämter auf dem Einrich. Marburg 1932 (Schriften des Instituts für Geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 11), S. 204 f.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 326.
Literatur: Meinhard Sponheimer: Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und der angrenzenden Ämter auf dem Einrich. Marburg 1932 (Schriften des Instituts für Geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 11), S. 204 f.
Oberbachheim
Ahl
Braubach
Lykershausen
Rüdesheim
Dachsenhausen
Winterwerb
Buchenberger Hof
Hinterwald
Liebeneck, Hof
Filsen
Miellen
Frücht
Niederlahnstein
Kamp-Bornhofen
Nievern
Oberlahnstein
Osterspai
Unterfalkenborner Hof
Kehlbach
Fachbach
Gemmerich
Liebeneck, Schloß
Niederbachheim
Marksburg
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 PM CEST