Mainz, 1595.08.05. (Richter Anshelm und Ebersheim). Peter Seghart, Zergeber bei Hof, seine Frau Maria, und Elisabeth, Ww. Anton Lambs, B. zu Eltville (Eltvell), alle als Erben des + Georg Becker, Wirts zum Stiefel, und seiner + Frau, verkaufen Philipp Frank, B. und Wirt zum Stiefel, das Haus zum Schabeneck, uff dem Diermark, zwischen der Herberge zum Stiefel und dem Haus des St. Agnesklosters. Kaufpreis: 930 fl.; davon zahlt der Käufer bald 350 fl., dann dem Verkäufer 480 fl. auf Petri Kettenfeier 1596. Unterpfand: Die Herberge zum Stiefel, zinst 2 1/2 fl. dem Deutschhaus, Altmünster, St. Agnes und den Weissen Frauen. Z.: Magister Lubentius Hettiß und Lorenz Kraich, beide Hofgerichtsprokuratoren, Martin Schreyber, Bender, und Georg Schneider, Pedell des weltlichen Gerichts.
Vollständigen Titel anzeigen
Mainz, 1595.08.05. (Richter Anshelm und Ebersheim). Peter Seghart, Zergeber bei Hof, seine Frau Maria, und Elisabeth, Ww. Anton Lambs, B. zu Eltville (Eltvell), alle als Erben des + Georg Becker, Wirts zum Stiefel, und seiner + Frau, verkaufen Philipp Frank, B. und Wirt zum Stiefel, das Haus zum Schabeneck, uff dem Diermark, zwischen der Herberge zum Stiefel und dem Haus des St. Agnesklosters. Kaufpreis: 930 fl.; davon zahlt der Käufer bald 350 fl., dann dem Verkäufer 480 fl. auf Petri Kettenfeier 1596. Unterpfand: Die Herberge zum Stiefel, zinst 2 1/2 fl. dem Deutschhaus, Altmünster, St. Agnes und den Weissen Frauen. Z.: Magister Lubentius Hettiß und Lorenz Kraich, beide Hofgerichtsprokuratoren, Martin Schreyber, Bender, und Georg Schneider, Pedell des weltlichen Gerichts.
U / 1595 August 5 (in 5 / 17)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
05.08.1595
Stadtgericht Mainz
In 5 / 17, fol. 276 r.
Urkunden
(auch Ehebesagung 1595 Sept. 6). (3. Bann 1596.07.03).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ