Verschiedene Fragmente - 16.-19. Jahrhundert
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01.01.02 A, A 10813
Ju
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.07 Justizverwaltung und Strafvollzug >> 2.07.01 Justizwesen allgemein
1586 - 1801
Darin: Chausseegeld-Zettel (Quittungen) des Arnold Dietrich Köhne, 1810; Zeugenliste für ein Gerichtsverfahren ?, o. D.
Enthält: Restierende Kammergerichtssteuer 1586; Verschickung von Akten nach Helmstedt 1589; Auflistung von verschiedenen Prozessgegnern o.D.; Spruch der juristischen Fakultät Marburg i. S. Leyeverwande (?) ./. Witwe Anna Grimerts, Jonst Gr. Frau 1603; Auszug aus dem Vergleich (zw. Stadt und Landesherrn?) von 1617 betr. Art der Bestrafung in bestimmten Fällen; Witwe Ficklers ./. Amtmann Wippermann zu Oberkirchen 1681 oder später; Gebührenverzeichnis für Advokatendienste, um 1705/ 1706; Antrag der Stadt Minden auf Auslieferung des straffällig gewordenen Franz Henrich Uthoff 1748; Moratorium für die Witwe Rinteln 1776; Spruch der Juristenfakultät Helmstedt i. S. Adam Friedrich Grote ./. Marie Elise Boden wegen Geldforderung 1801
Enthält: Restierende Kammergerichtssteuer 1586; Verschickung von Akten nach Helmstedt 1589; Auflistung von verschiedenen Prozessgegnern o.D.; Spruch der juristischen Fakultät Marburg i. S. Leyeverwande (?) ./. Witwe Anna Grimerts, Jonst Gr. Frau 1603; Auszug aus dem Vergleich (zw. Stadt und Landesherrn?) von 1617 betr. Art der Bestrafung in bestimmten Fällen; Witwe Ficklers ./. Amtmann Wippermann zu Oberkirchen 1681 oder später; Gebührenverzeichnis für Advokatendienste, um 1705/ 1706; Antrag der Stadt Minden auf Auslieferung des straffällig gewordenen Franz Henrich Uthoff 1748; Moratorium für die Witwe Rinteln 1776; Spruch der Juristenfakultät Helmstedt i. S. Adam Friedrich Grote ./. Marie Elise Boden wegen Geldforderung 1801
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ