Cunrat der Bader und Ehefrau Katrin von Ravensburg erhalten von Abt und Kämmerer zu Weingarten eine Wiese in Altdorf, die an der Klostermauer "gen der statt Altorf" liegt, zu rechtem Leibgeding. Zu den üblichen Zeiten entrichten sie dem Kämmerer als jährlichen Zins 14 ß d Konstanzer Münze. Beim Tod eines Ehegatten soll der überlebende erben, nach beider Tod fällt die Wiese dem Kloster heim. Das Geschäft wurde vor dem Gericht in Ravensburg beurkundet.
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Cunrat der Bader und Ehefrau Katrin von Ravensburg erhalten von Abt und Kämmerer zu Weingarten eine Wiese in Altdorf, die an der Klostermauer "gen der statt Altorf" liegt, zu rechtem Leibgeding. Zu den üblichen Zeiten entrichten sie dem Kämmerer als jährlichen Zins 14 ß d Konstanzer Münze. Beim Tod eines Ehegatten soll der überlebende erben, nach beider Tod fällt die Wiese dem Kloster heim. Das Geschäft wurde vor dem Gericht in Ravensburg beurkundet.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 22
06050
B 522 I U 23
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1340 November 10 (in vigilia b[ea]ti Martini episcopi)
13,7 x 17,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Cunrat der Bader und Ehefrau Katrin von Ravensburg
Empfänger: Abt und Kämmerer zu Weingarten
Siegler: Friedrich Humpis, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Aussteller: Cunrat der Bader und Ehefrau Katrin von Ravensburg
Empfänger: Abt und Kämmerer zu Weingarten
Siegler: Friedrich Humpis, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Bader, Katharina
Bader, Konrad
Altdorf = Weingarten RV
Konstanz KN; Münze
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Gericht
Ravensburg RV; Stadtammann
Weingarten RV; Kloster, Abt
Weingarten RV; Kloster, Kämmerer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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