Nachlass des Bankdirektors und Heimatforschers Dr. Heinrich Uhde (Bestand)
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NLA WO, 279 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.8 Guts- und Familienarchive, Einzelpersonen
Geschichte des Bestandsbildners: Der nach schwerer Erkrankung in den Ruhestand getretene, am 17.7.1976 verstorbene Bankdirektor Dr. rer. pol. Heinrich Uhde, Oldenburg i.O., schrieb am 5.1.1976 an den Buchhändler Wilhelm Lippold, 3370 Seesen/Harz, Gartenstraße 8, daß er sich mit folgenden Themen befasse:
1. Die Besitz- und Nutzungsgemeinschaft der südwelfischen Linie nach 1289 (1286) insbesonder hinsichtlich des Westharzes, also die erste "südwelfische Kommunion".
2. Einwohnerverzeichnis der alten Reihenhäuser des Fleckens Gittelde, ab ca. 1577, die ersten Anbauer 1750-1850.
3. Ausführliche Geschichte der Hindeburg bei Badenhausen.
4. Burg und Amt Stauffenburg.
Vorher hatte Dr. Heinrich Uhde in seiner maschinenschaftlich vervielfältigten Reihe "Beiträge und Quellen zur Geschichte des Westharzes - Westharzer Beiträge - folgende Arbeiten verfaßt:
1. Die adlige Familie von Gittelde (1154-1638). 1933
2. Gittelde am Harz. Aus der älteren Geschichte eines Marktfleckens. 1950/51
3. Die Gutswirtschaft Immedeshausen 1225-1445 und der Besitz des Klosters Walkenried am Westharz. 2. Auflage 1966.
Im Braunschweiger Jahrbuch 44, 1963, S. 42-68, veröffentlichte Dr. Uhde den Aufsatz:
"Die Hildesheim-Mainzer- Diözeseangrenze am westlichen Harzrand".
Nach vorstehend genannten Themen ist der Nachlaß, der dem Staatsarchiv im Januar und April 1977 übergeben wurde, in etwa gegliedert worden. Material zur Geschichte von Gittelde (vermutlich zur Häusergeschichte) ist zurückbehalten worden.
Ob es gelungen ist, das Material immer richtig in eine der 8 Gruppen des Inhaltsverzeichnisses einzuordnen, bleibt ungewiß. Immerhin mag der Nachlaß für einen in die Geschichte des Westharzes eingearbeiteten Forscher von Nutzen sein.
Bestandsgeschichte: Der Nachlass trägt die Zugangs-Nummer 23/1977.
Der Bestand gilt als Depositum.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: leer
1. Die Besitz- und Nutzungsgemeinschaft der südwelfischen Linie nach 1289 (1286) insbesonder hinsichtlich des Westharzes, also die erste "südwelfische Kommunion".
2. Einwohnerverzeichnis der alten Reihenhäuser des Fleckens Gittelde, ab ca. 1577, die ersten Anbauer 1750-1850.
3. Ausführliche Geschichte der Hindeburg bei Badenhausen.
4. Burg und Amt Stauffenburg.
Vorher hatte Dr. Heinrich Uhde in seiner maschinenschaftlich vervielfältigten Reihe "Beiträge und Quellen zur Geschichte des Westharzes - Westharzer Beiträge - folgende Arbeiten verfaßt:
1. Die adlige Familie von Gittelde (1154-1638). 1933
2. Gittelde am Harz. Aus der älteren Geschichte eines Marktfleckens. 1950/51
3. Die Gutswirtschaft Immedeshausen 1225-1445 und der Besitz des Klosters Walkenried am Westharz. 2. Auflage 1966.
Im Braunschweiger Jahrbuch 44, 1963, S. 42-68, veröffentlichte Dr. Uhde den Aufsatz:
"Die Hildesheim-Mainzer- Diözeseangrenze am westlichen Harzrand".
Nach vorstehend genannten Themen ist der Nachlaß, der dem Staatsarchiv im Januar und April 1977 übergeben wurde, in etwa gegliedert worden. Material zur Geschichte von Gittelde (vermutlich zur Häusergeschichte) ist zurückbehalten worden.
Ob es gelungen ist, das Material immer richtig in eine der 8 Gruppen des Inhaltsverzeichnisses einzuordnen, bleibt ungewiß. Immerhin mag der Nachlaß für einen in die Geschichte des Westharzes eingearbeiteten Forscher von Nutzen sein.
Bestandsgeschichte: Der Nachlass trägt die Zugangs-Nummer 23/1977.
Der Bestand gilt als Depositum.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: leer
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ