Leonhard Pfohmann von Jungingen [Stadt Ulm] verkauft Georg Glöckler von Jungingen sein Erbrecht an einer Selde in Jungingen, zu der Haus, Hofstatt, Stadel und Garten gehören. Davon steht dem Zisterzienerskloster Salem ("Salmanßweiler") [Bodenseekreis] ein jährlicher Zins von 8 Kreuzern, 1 Huhn, 100 Eiern und 1 Fastnachtshuhn sowie bei Besitzerwechseln 1 Schilling als Weglöse und 1 Schilling als Handlohn zu. Außerdem ist darauf dem Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] ein jährlicher Zins in Höhe von 2 Gulden verschrieben. Für das Erbrecht hat ihm der Käufer 450 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt.
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Leonhard Pfohmann von Jungingen [Stadt Ulm] verkauft Georg Glöckler von Jungingen sein Erbrecht an einer Selde in Jungingen, zu der Haus, Hofstatt, Stadel und Garten gehören. Davon steht dem Zisterzienerskloster Salem ("Salmanßweiler") [Bodenseekreis] ein jährlicher Zins von 8 Kreuzern, 1 Huhn, 100 Eiern und 1 Fastnachtshuhn sowie bei Besitzerwechseln 1 Schilling als Weglöse und 1 Schilling als Handlohn zu. Außerdem ist darauf dem Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] ein jährlicher Zins in Höhe von 2 Gulden verschrieben. Für das Erbrecht hat ihm der Käufer 450 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt.
A Urk., 3921
2177
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1570 Juli 7.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Leonhard Pfohmann von Jungingen
Siegler: Die Ulmer Richter und Herrschaftspfleger Eitel Eberhard Besserer von Thalfingen [Oberthalfingen Stadt Ulm] und Eustachius Günzburger auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: Lad L 1 no. 16 Jung 2 (17. Jh.) [StadtA Ulm, Rep. 1, Bd. 1, S. 384]
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.); zu Lienharten Blancken von Jungingen tauschbrief gehörig (16. Jh.); zu wissen, das der zinß, so dem Haiigen Gaist vß diser söld geet, abgelöst vnnd bezahlt ist (16./17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff freytag nach sannt Vlrichts dess haylligen bischofs tag, 1570.
Aussteller: Leonhard Pfohmann von Jungingen
Siegler: Die Ulmer Richter und Herrschaftspfleger Eitel Eberhard Besserer von Thalfingen [Oberthalfingen Stadt Ulm] und Eustachius Günzburger auf Bitte des Verkäufers
Kanzleivermerke: Lad L 1 no. 16 Jung 2 (17. Jh.) [StadtA Ulm, Rep. 1, Bd. 1, S. 384]
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.); zu Lienharten Blancken von Jungingen tauschbrief gehörig (16. Jh.); zu wissen, das der zinß, so dem Haiigen Gaist vß diser söld geet, abgelöst vnnd bezahlt ist (16./17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff freytag nach sannt Vlrichts dess haylligen bischofs tag, 1570.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International