Drees, Josef Rupert Jacob Emil
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Nr. 4404-4406
So KLs 39/42
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Sondergericht Mannheim
Sondergericht Mannheim >> Ermittlungs- und Verfahrensakten C-D
1942-1944
Verbrechen nach § 1 Abs. 1 der Kriegswirtschaftsverordnung vom 04.09.1939, § 12 der Warenverkehrsordnung vom 18.08.1939, §§ 1 und 10 der Anordnung Nr. 51 der Reichsstelle für Kautschuk und Asbest vom 11.09.1939 und §§ 1, 7 und 9 der Anordnung Nr. 35 der Reichsstelle für Mineralöl vom 16.05.1940
Urteil: 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus; Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren
Enthält: Ermittlungsakten gegen Erwin Hans Claus, Kraftfahrer, geboren am 31.01.1915 in Mannheim, wohnhaft in Mannheim,
wegen Vergehens nach § 259 Reichsstrafgesetzbuch
Tatort: Mannheim
Delikt: Hehlerei
Verfahren eingestellt
Urteil: 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus; Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren
Enthält: Ermittlungsakten gegen Erwin Hans Claus, Kraftfahrer, geboren am 31.01.1915 in Mannheim, wohnhaft in Mannheim,
wegen Vergehens nach § 259 Reichsstrafgesetzbuch
Tatort: Mannheim
Delikt: Hehlerei
Verfahren eingestellt
Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Mannheim; Vorprovenienzen: Sondergericht Mannheim
3 cm
Strafprozessakten
Gegenstand: Beiseiteschaffung lebenswichtiger Erzeugnisse, widerrechtlicher Bezug von Kraftstoff und Autoreifen
Tatort: Mannheim und Mannheim-Feudenheim
Beruf: Kaufmann
Geburtsort: Mannheim
Geburtsdatum: 19.03.1904
Tatort: Mannheim und Mannheim-Feudenheim
Beruf: Kaufmann
Geburtsort: Mannheim
Geburtsdatum: 19.03.1904
Hauptakten, Handakten, Beilageheft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ