Der von den Grafen von Wertheim angestrebte Verzicht der Schenkin Maria von Erbach (geb. von Wertheim) und der Martha von Castell (geb. von Wertheim) auf ihre Erbansprüche an der Grafschaft Wertheim und der Herrschaft Breuberg
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 24 Nr. 204a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 24 Herrschaft Breuberg
Herrschaft Breuberg >> 1. Kondominat mit Erbach >> 1.4 Streitigkeiten mit Erbach
o.D., (1440), 1521-1523
Enthält u.a.: Verzichtserklärung der Gräfin Maria von Erbach (Kopie, o.D.); Verzichtserklärung der Amalie von Wertheim (Kopie, o.D.); Korrespondenz Graf Georgs von Wertheim mit seiner Schwester Martha und Wolfgang Graf von Castell wegen des angestrebten Verzichts (1521-1523); Heiratsvereinbarung zwischen den Grafen Michael II. und Georg von Wertheim und Graf Wolfgang von Castell über die Hochzeit Castells mit Martha von Wertheim (Kopie, 1517); Gräfin Maria von Erbach verzichtet gegen den Erhalt von 3000 fl. auf Ansprüche auf die Grafschaft Wertheim und die Herrschaft Breuberg (Pergamenturkunde mit anhängendem Siegel (1523); Korrespondenz zwischen Graf Michael II. von Wertheim und Schenk Valentin von Erbach wegen der von Erbach gewünschten Abänderung der Verzichtserklärung (o.D.); Verzichtserklärung Gräfin Marthas von Castell (Kopie, o.D.)
1,5 cm
Archivale
Castell, Martha von; geb. von Wertheim
Erbach, Amalie von; geb. von Wertheim
Erbach, Maria von; geb. von Wertheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ