Diether Kämmerer, Burggraf zu Starkenburg schreibt dem Grafen Johann v. Katzenelnbogen wegen der von den gräflichen Leuten gefangen genommenen und...
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3129
B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 2 Regesten-Nrn. nach Demandt
1422 Juni 7
Ausfertigung (mit Unterschrift, Außenadresse und Briefsg.-verschluss) Staatsarchiv Marburg, Samtarchiv Nachtr. Katzenelnbogen Akten Band 6 - Vgl. Nr. 3122.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben under myme ingesigel uff der heylgen drifaltigeyt dag 1422
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Diether Kämmerer, Burggraf zu Starkenburg schreibt dem Grafen Johann v. Katzenelnbogen wegen der von den gräflichen Leuten gefangen genommenen und dann befristet freigegebenen Mainzer Hörigen namens Kunz Käfer (Keffer) und Peter Kulmann, Hans Elsen Sohn von Felden, dass diese jetzt wieder bei ihm gewesen seien und ihm gesagt hätten, sie seien immer noch nicht frei, da sie sich am kommenden Freitag wieder stellen müssten. Er bitte, die genannten Hörigen weiterhin frei zu lassen und ihm einen Tag zu benennen, auf dem man ihren Fall klären könne
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3129
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Diether Kämmerer, Burggraf zu Starkenburg schreibt dem Grafen Johann v. Katzenelnbogen wegen der von den gräflichen Leuten gefangen genommenen und dann befristet freigegebenen Mainzer Hörigen namens Kunz Käfer (Keffer) und Peter Kulmann, Hans Elsen Sohn von Felden, dass diese jetzt wieder bei ihm gewesen seien und ihm gesagt hätten, sie seien immer noch nicht frei, da sie sich am kommenden Freitag wieder stellen müssten. Er bitte, die genannten Hörigen weiterhin frei zu lassen und ihm einen Tag zu benennen, auf dem man ihren Fall klären könne
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3129
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ