Klage des Kotsassen Johann Heinrich Struckmann, Hennig Struckmann und Christoph Willeke zu Bodenstedt gegen den Kotsassen Christian Borchers wegen 20 Ruten Surplus-Landes Enthält: u. a.: Klage des Ackermanns Johann Jürgen Rautmann zu Klein Gleidingen gegen den Königlichen Prokurator Geller zu Goslar wegen einer Entschädigung
Vollständigen Titel anzeigen
NLA WO, 8 W, Nr. 419
NLA WO, 8 W Tribunale 1. Instanz und Kriminalgerichtshof Wolfenbüttel
Tribunale 1. Instanz und Kriminalgerichtshof Wolfenbüttel >> 9 Braunschweig-Wolfenbüttel (auch: Kriminalgerichtshof Wolfenbüttel) >> 9.4 Zivilsachen >> 9.4.4 Prozesse (Allgemeines) >> 9.4.4.1 Eigentums-, Besitz- und Nutzungsrechte
1811 - 1812
Wolfenbüttel
Verzeichnung
Borchers, Christ., Bodenstedt, Kotsasse
Geller, Goslar, Königlicher Prokurator
Rautmann, Joh. Jürgen, Klein Gleidingen, Ackermann
Struckmann, Johann Heinrich, Bodenstedt, Kotsasse
Stuckmann, Hennig, Bodenstedt
Willeke, Christoph, Bodenstedt
Bodenstedt: Borchers, Christian, Kotsasse
Bodenstedt: Struckmann, Hennig
Bodenstedt: Struckmann, Johann Heinrich, Kotsasse
Bodenstedt: Willeke, Christoph
Gleidingen, Klein: Rautmann, Johann Jürgen, Ackermann
Goslar: Geller, Königlicher Prokurator
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) (Tektonik)
- 3.2 Behörden des Königreichs Westphalen 1807-1813 (W) (Tektonik)
- Tribunale 1. Instanz und Kriminalgerichtshof Wolfenbüttel (Bestand)
- 9 Braunschweig-Wolfenbüttel (auch: Kriminalgerichtshof Wolfenbüttel) (Gliederung)
- 9.4 Zivilsachen (Gliederung)
- 9.4.4 Prozesse (Allgemeines) (Gliederung)
- 9.4.4.1 Eigentums-, Besitz- und Nutzungsrechte (Gliederung)
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