Philipp gen. Sobbe verkauft mit Zustimmung seiner Frau Lysa sowie seiner Erben Hillegunda, Elena und Sobbo an Johannes, einst Kellner des Grafen von Arnsberg, und seiner Frau Yrmegard seine Hufe in Bachum (Bachem) mit allem Zubehör für sechs Mark und sechs Schillinge Pfennige, von denen vier einen Tournosen (grossum Thuronense) ergeben. Die Verkäufer und ihre Erben behalten das Recht, die Hufe innerhalb der nächsten zehn Jahre, ausgenommen sind die folgenden zwei Jahre, jeweils in den 14 Tagen nach Martini, wenn die Jahresrenten von dieser Hufe eingenommen sind, für die genannte Summe zurückzukaufen. Der Verkäufer hat gesorgt, daß Siffrid von Hachen (Hachnen), von dem die Hufe zu Lehen geht, den Johannes belehnt und der Irmgard den Nießbrauch an der Hufe übertragen hat. Siegelankündigung des Siffrid von Hachen und des Philipp. Zeugen: Godfrid von Rüdenberg (Ruden-), Johannes Slepere, Johannes von Mühlen (de Molendino), Wichmann von Ense (Enze). Datum 1334 Okt. 26 (feria quarta post diem beati Severini).
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Philipp gen. Sobbe verkauft mit Zustimmung seiner Frau Lysa sowie seiner Erben Hillegunda, Elena und Sobbo an Johannes, einst Kellner des Grafen von Arnsberg, und seiner Frau Yrmegard seine Hufe in Bachum (Bachem) mit allem Zubehör für sechs Mark und sechs Schillinge Pfennige, von denen vier einen Tournosen (grossum Thuronense) ergeben. Die Verkäufer und ihre Erben behalten das Recht, die Hufe innerhalb der nächsten zehn Jahre, ausgenommen sind die folgenden zwei Jahre, jeweils in den 14 Tagen nach Martini, wenn die Jahresrenten von dieser Hufe eingenommen sind, für die genannte Summe zurückzukaufen. Der Verkäufer hat gesorgt, daß Siffrid von Hachen (Hachnen), von dem die Hufe zu Lehen geht, den Johannes belehnt und der Irmgard den Nießbrauch an der Hufe übertragen hat. Siegelankündigung des Siffrid von Hachen und des Philipp. Zeugen: Godfrid von Rüdenberg (Ruden-), Johannes Slepere, Johannes von Mühlen (de Molendino), Wichmann von Ense (Enze). Datum 1334 Okt. 26 (feria quarta post diem beati Severini).
A 118u, 300
A 118u Kloster Oelinghausen - Urkunden
Kloster Oelinghausen - Urkunden >> 5. 1326 bis 1350
1334 Oktober 26
Vermerke: Ausf., Perg., lat., Siegel des von Hachen und des Philiip abhängend
Urkunde
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Oelinghausen (Tektonik)
- Kloster Oelinghausen / Urkunden (Bestand)
- 5. 1326 bis 1350 (Gliederung)