Klage (vor dem Stadtrichter) des Kramers Niklas Vuest in Münster ./. Michael von Herbern, Witwe des Jürgen Nagel, Drosten zu Sassenberg, wohnhaft auf Schloss Ittlingen. Die Beklagte wird in Anspruch genommen als Erbin ihres Bruders Hinrich in Herbern auf Bezahlung von Seide und anderen Kramwaren.
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B-Acta jud, 530
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1501-1600
1567 - 1569
Enthält: Auf Ihren Einwand hin wird die Sache an das Offizialatgericht verwiesen, an dem die gleiche Klage schon im Jahre 1543 erhoben ist und noch schwebt. Die Berufung des Klägers wird zurückgewiesen. Erwähnt werden Peter Backman, Prokurator am Offizialatgericht; Herman Reidegelt; Henrich Swartarndt; Anton Smittenneke; Johan Borse; Herman Glade; M. Godeke Nolleken; + Albert Wulffert; + Prokurator Herman Kannegeiter; Gerhard Trippelvoet, Prokurator am Offizialatgericht 1543; Kaspar Plater; Zacharias Loman und Engelbert Veltman in Ahlen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ