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Salinen im Fürstbistum Münster; Familie von Velen (Abschriften von Urkunden und Akten)
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Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Nachrichten zu den Salinen im Stift Münster und Vorschläge zur Erhöhung ihrer Einkünfte, 17. Jh.; Produktion der Saline am Rodenberg [Kreis Schaumburg], 17. Jh.; Belehnung der Familie von Velen mit der Saline Rodenberg, (1577, 1604); Vergleich des Fürstbistums Münster mit dem Kloster Gravenhorst wegen des Kuksberges, (1577); Vergleich des Domkapitels Münster mit der Familie von Velen wegen des Salzzehnten, (1580); Vergleich mit dem Kloster Bentlage wegen des Grundes worauf die neuen Salinen angelegt worden sind, (1611); Familienvergleiche der von Velen über die Benutzung der Salinen, (1601, 1620, 1639); Privileg für die von Velen in den Ämtern Emsland, Bevergern und Rheine zur Suche und zur Förderung von Steinkohle und Eisen, (1580); Errichtung einer Kupfermühle in Rheine durch Dietrich von Velen, (1629); Bericht über die Saline Gravenhorst, (1605-1653); Nachrichten über die Salzwerke zur Gottesgabe [Rheine] und Hermannshall mit Angaben zu Schwere und Menge der Sole, 17. Jh.; Freigrafschaft Lembeck, (1374); Auszüge aus dem Lagerbuch des Hauses Raesfeld, 17. Jh.; Holzgericht der Nordlüner Mark (1571); Holz- und Markenordnung der Raesfelder Mark, (1575); Testament des Hermann von Velen (1575); Streitigkeiten Lubberts von Heiden und Hermanns von Velen mit Goswin von Raesfeld, (156?, 1562); Erbvereinigung der Grafen Alexander von Velen mit den Grafen Otto-Ernst von Limburg-Styrum, (1733). Enthält auch: Abschriften von Urkunden Kaiser Rudolfs´ II., (1604)
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Velen
Velen,
Velen (, von
Heiden
Raesfeld,
Velen
Limburg-Styrum
Rudolfs´ II.,
Rodenberg
Gravenhorst
Kuksberges,
Bentlage, Kloster
Emsland,
Bevergern
Rheine
Rheine
Gravenhorst,
Hermannshall
Lembeck, Freigrafschaft
Raesfeld,, Hauses
Nordlüner Mark
Raesfelder Mark
Münster
Gottesgabe
Salinen
Steinkohle
Holzgericht
Münster
Eisen,
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.