Klage des Ratsfiskus und des Notars Laurenz Schevel ./. den Notar Konrad Kannegiesser. Der Beklagte hat in einem Prozess den Laurenz Schevel beleidigt; seine Bestrafung wird beantragt.
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B-C Civ, 2255
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1600) 1645 - 1649
Darin: Anlage (Abschrift): 1.12. 1600. Wilbrand Nagel zur Keussenburg, seine Frau Anna von Hörde und sein Sohn Konrad bekennen dem Händler Franz Runde in Beckum und dessen Frau Dorothea [Estrup gen. Grotjan] für Lieferungen von Wein und Korn und geliehenes Geld 200 Thaler schuldig zu sein und überlassen ihnen dafür den Bergmanskamp in Ostenfelde.
Enthält: Erwähnt werden: Anna Schneiders, Frau L. Schevel; Katharina Kalte, Frau des Beklagten; Balthasar Hoffherr; Anton Hoffschlag, Schreiber auf Grevinckhoff; Gerhard Droste zur Neuenburg; Tobias Tiding; Notar Adrian Moselage; Witwe Otto von Baeck zum Grevinckhoff, geb. Margarete von Langen; Hofgerichtsprokurator Herman Theben; Serrick von Baeck; Wilhelm Nagel zur Keussenburg; Siegelkammerdiener Johan Schotteler; Philipp Oistendorpf; Ludolf Burmeister; Notar Johan Heselman; Otto Vorschepoel; Kaspar Estinckhausen, Gograf zu Stromberg und Oelde, und dessen Gerichtsscheffen Herman Schletbrügge und Henrich Distelkamp und dessen Frohne Kordt von Gelderen; Hans Schmit und Hans Niemeier.
Enthält: Erwähnt werden: Anna Schneiders, Frau L. Schevel; Katharina Kalte, Frau des Beklagten; Balthasar Hoffherr; Anton Hoffschlag, Schreiber auf Grevinckhoff; Gerhard Droste zur Neuenburg; Tobias Tiding; Notar Adrian Moselage; Witwe Otto von Baeck zum Grevinckhoff, geb. Margarete von Langen; Hofgerichtsprokurator Herman Theben; Serrick von Baeck; Wilhelm Nagel zur Keussenburg; Siegelkammerdiener Johan Schotteler; Philipp Oistendorpf; Ludolf Burmeister; Notar Johan Heselman; Otto Vorschepoel; Kaspar Estinckhausen, Gograf zu Stromberg und Oelde, und dessen Gerichtsscheffen Herman Schletbrügge und Henrich Distelkamp und dessen Frohne Kordt von Gelderen; Hans Schmit und Hans Niemeier.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ