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Gesuche des Justizrats Valentin Musculus von Mausen
(Löwenfels) in finanziellen Angelegenheiten
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1662-1666
Enthält: - Gesuche des Justizrats an die Regierung vom 23. Oktober 1662, 14. Mai 1664 und 21. Februar 1665 um Kompensation des von seiner Länderei im Land Wursten abzutragenden Herrenkorns mit seinem Gehalt, mit nachfolgenden Regierungsverfügungen, auch Schreiben an die schwedische Krone vom 24. Februar 1665 - Gesuch des Justizrats vom 15. April 1663 um ein Strafmandat an Vogt und Eingesessene des Kirchspiels Spieka im alten Land Wursten wegen von seinen Meiern verlangter Abgabe zur Einführung ihres neuen Pastors, mit nachfolgendem Strafmandat vom selben Tag; Bericht und Gesuch von Juraten und Eingesessenen des Kirchspiels Spieka vom 5. Mai 1663 (mit Anlage: Kostenverzeichnis) - Gesuch des Justizrats vom 12. Juni 1666 um Befreiung seiner Meier von der Einquartierung, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 13. Juni 1666
Verzeichnung
Musculus von Mausen (Löwenfels), Valentin, Justizrat u. Hofgerichtsassessor
Ländereien, Musculus von Mausen (Löwenfels), Valentin, Land Wursten Herrenkorn, Ländereien, Land Wursten Pastor, Spieka, Einführung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.