Gewalttätigkeiten des Klosters Brenkhausen auf Paderborner Gebiet
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B 402 Fürstbistum Paderborn, Kanzlei
Fürstbistum Paderborn, Kanzlei >> 18. Ecclesiastica, Universität zu Paderborn, Armensachen (chronologisch geordnet)
1641-1644
Enthaeltvermerke: 1641 Übergriffe Corveyer Bauern auf Paderborner Gebiet. 1643 Übergriffe auf den von der Stadt Brakel gekauften Güter. 1644 Protokoll wegen der Strafen der Corveyer Übergriffe und Pfändungen. Verweigertes Erscheinen der corveyschen Untertanen vor Gericht. Mandat in Sachen der Äbtissin des Klosters Brenkhausen gegen Walter Heising, Rentmeister zu Dringenberg. Einfall Paderbortner Untertanen in das Dorf Brenkhausen. Beschwerde der Äbtissin Catharina Sieghard zu Brenkhausen, Bitte um Pfandrückgabe. Zeugnis über das Verfahren Kloster Brenkhausen gegen die Stadt Brakel und den Rentmeister Heising. Klage des Klosters über den Rentmeister.Nuntius für Kloster Brenkhausen, auch wegen der verkauften Güter des Klosters. Vergleichsverhandlungen. Erneute Bitte des Klosters Brenkhausen um Rückgabe des gepfändeten Viehs. Unschuldsbeteuerung Abt Arnolds von Corvey. Unterrichtung des Nuntius. o. D. Prozeßschrift.
Bestände vor 1815
Sachakte
Hainhausen;
Brenkhausen
Corvey
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Kanzlei (Bestand)
- 18. Ecclesiastica, Universität zu Paderborn, Armensachen (chronologisch geordnet) (Gliederung)