Gutshaus Karenz (11 km nordöstlich von Dömitz)
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N20-1635
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Datierung unbekannt
Enthält: Der Gutshof ähnelt einem Vierseitenhof, durch eine Zufahrt zwischen zwei großen Scheunen von der Dorfstraße mitten in der Ortslage erreichbar und noch mit Kopfsteinpflasterung. Das Gutshaus ist ein eingeschossiger, 9-achsiger roter Ziegelbau mit Satteldach und auf gemauertem Fundament. Unter dem Dach ein Drempel mit paariger Lukenreihung. Das Zwerchhaus mit Satteldach und Holzstreben besitzt im Obergeschoss drei schmale Fenster von vier Pilastern gerahmt und mit Segmentbogen verdacht. Davor ein portalähnlicher Vorbau, gemauert, mit kurzer Treppe und hölzernem Dachaufbau mit Rundbögen und spitz mittig übergiebelt. An den Gebäudeecken geputztes Bossenwerk. Fenster im Erdgeschoss mit Putzlaibung und gerade verdacht. Scheunen und Stallungen in Ziegelbauweise mit Drempel, Krüppelwalm- und Satteldächern. Gutshaus wird bewohnt und ist saniert. 1300 Besitz des Klosters Eldena, nach 1900 Domäne und Erbpachthof Familie Hellermann. - Bild 1: Gutshaus Vorderansicht.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: Bild 1
Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: Bild 1
Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ