Annahme des Kaufmanns Emanuel Trier aus Büdingen als Schutzjude
Vollständigen Titel anzeigen
SSAA, AM 10932
AM Ansässigmachungen
Ansässigmachungen
1806 - 1807
Enthält auch: Informationen zur Annahme von Schutzjuden
Stadt Aschaffenburg
Archivale
Buchstabe: T
Name Antragsteller: Trier Emanuel
Name Antragsteller: Trier Emanuel
Trier Benchen = Kuendel (*1825) - Tochter AS
Trier Betta (*1817) - Tochter AS
Trier Fanny (*1809) - Tochter AS
Trier Feist (*1823) - Sohn AS
Trier Hannchen (*1811) - Tochter AS
Trier Henriette (*1827) - Tochter AS
Trier Kuendel = Benchen (*1825) - Tochter AS
Trier Leopold = Löw (*1819) - Sohn AS
Trier Löw = Leopold (*1819) - Sohn AS
Trier Veronika (*1814) - Tochter AS
Bielefeld 1855 - Henriette Trier - Mosberger - Zielort der Tochter 6
Bochum 1846 - Kuendel / Benchen Trier - Zielort der Tochter 5
Deutsch-Krone 1860 ca. - Hannchen Trier - Zielort der Tochter 3
Fulda 1840 ca. - Hannchen Trier (*1811) - Zielort der Tochter 2
Mainz 1835 ca. - Fanny Trier (*1809) - Zielort der Tochter 1
Soest 1840 ca. - Veronika Trier (*1814) - Zielort der Tochter 4
Juden - Schutzjude 1806 - Emanuel Trier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:34 MEZ