Schreiben des Geheimen Rats an den Stadtvogt zu Kulmbach, Blasius Reindorfer, wegen einer Anzeige des Joachim von Künßberg, Amtmann zu Kupferberg, wegen des Totschlags an Hanns Müller durch die flüchtigen Fritz Kempf zu Untersteinach und den Fuhrknecht des dortigen Wirts Achatz Zeidtler mit Namen Hans Georg Puchelman; Anweisung über Verhaltensmaßregeln des Vogtes
Vollständigen Titel anzeigen
Schreiben des Geheimen Rats an den Stadtvogt zu Kulmbach, Blasius Reindorfer, wegen einer Anzeige des Joachim von Künßberg, Amtmann zu Kupferberg, wegen des Totschlags an Hanns Müller durch die flüchtigen Fritz Kempf zu Untersteinach und den Fuhrknecht des dortigen Wirts Achatz Zeidtler mit Namen Hans Georg Puchelman; Anweisung über Verhaltensmaßregeln des Vogtes
StadtVogtA KU 90
Einzelblatt
61828
StadtVogtA KU Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Stadtvogteiamt Kulmbach
Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Stadtvogteiamt Kulmbach >> Landesherrliche Regalien, Gerechtsame und Hochgerichtsbarkeit >> Malefiz-, Fraisch- und Kriminalfälle; Differenzen mit Benachbarten in Fraischangelegenheiten
1581
Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Stadtvogteiamt Kulmbach
Amtsbücher / Akten
ger
Reindorfer, Blasius
Künßberg, Joachim von
Müller, Hanns
Kempf, Fritz
Zeidtler, Achatz
Puchelman, Hans Georg
Untersteinach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Bamberg (Archivtektonik)
- Beständektonik des Staatsarchivs Bamberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- B) Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth/Fürstentum Bayreuth (Tektonik)
- Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth (bis 1791/95/97) (Tektonik)
- Unterbehörden (bis 1796/97) (Tektonik)
- Oberland (Tektonik)
- Amtshauptmannschaft Kulmbach (Tektonik)
- Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Stadtvogteiamt Kulmbach (Bestand)
- Landesherrliche Regalien, Gerechtsame und Hochgerichtsbarkeit (Gliederung)
- Malefiz-, Fraisch- und Kriminalfälle; Differenzen mit Benachbarten in Fraischangelegenheiten (Gliederung)