Landgraf Wilhelm [V.] zu Hessen bekundet, dass er kraft mit dem Königreich Schweden getroffener Vereinbarung, den Christoph von Gemmingen für dessen Ehefrau Anna Eva von Walderdorff, Wolf Johann Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg, als Vormund seiner Schwester Maria Eva und Anna von Carben, geb. von Hutten, alle Schwester, Töchter und Eigentumserben des verstorbenen Konrad Löw von Steinfurth, mit der Hälfte des von diesem hinterlassenen fuldischen Lehens, das einst Konrads verstorbener Vater Georg Löw von Gottfried von Wallbrunn zu Ernsthofen erworben, belehnt hat, nämlich einem Freihaus samt Hof, Hofstatt und Zugehörungen, der von Wallbrunn Zehnten, Gülten und Freiäckern zu Berstadt, jährlich einem Schwein zu Bingenheim sowie einem Freihof zu Echzell mit zwei Hufen Land und etwa 11 Morgen Äckern.
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Landgraf Wilhelm [V.] zu Hessen bekundet, dass er kraft mit dem Königreich Schweden getroffener Vereinbarung, den Christoph von Gemmingen für dessen Ehefrau Anna Eva von Walderdorff, Wolf Johann Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg, als Vormund seiner Schwester Maria Eva und Anna von Carben, geb. von Hutten, alle Schwester, Töchter und Eigentumserben des verstorbenen Konrad Löw von Steinfurth, mit der Hälfte des von diesem hinterlassenen fuldischen Lehens, das einst Konrads verstorbener Vater Georg Löw von Gottfried von Wallbrunn zu Ernsthofen erworben, belehnt hat, nämlich einem Freihaus samt Hof, Hofstatt und Zugehörungen, der von Wallbrunn Zehnten, Gülten und Freiäckern zu Berstadt, jährlich einem Schwein zu Bingenheim sowie einem Freihof zu Echzell mit zwei Hufen Land und etwa 11 Morgen Äckern.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Nr. 884
N 2; Lit. H
69 von Gemmingen-Hornberg Nr. U 884
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden
Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden >> 17. Jahrhundert >> Aussteller >> Weltliche Herrschaften >> Hessen
1634 März 9 (Donnerstags den Sieben unnd zwantzigsten February)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Fulda
Siegler: Aussteller mit dem fuldischen Kanzleisekret-Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel anhängend
Vermerke: Rückvermerk vorhanden.
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Siegler: Aussteller mit dem fuldischen Kanzleisekret-Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel anhängend
Vermerke: Rückvermerk vorhanden.
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Bemerkung zur Datierung: Originaldatierung im st. a., umgerechnet in den st. n.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:02 MESZ
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