Landesvermessungsamt Baden-Württemberg: Kupferplatten zu Kartenwerken (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 68 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Innenministerium
1865-1967
Inhalt und Bewertung
Der 1995 vom Landesvermessungsamt abgegebene Bestand umfasst insgesamt 386 Kupferplatten, vor allem zur Topographischen Karte 1:25000 (TK 25) für den württ. Landesteil, ferner zur Entfernungskarte 1:150 000. Die Kupferplatten zum badischen Landesteil wurden 2004 an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben.
1. Bestandsgeschichte: Die im vorliegenden Findbuch verzeichneten Kupferplatten wurden am 2. August 1995 vom Landesvermessungsamt an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben (Zugang 1995/90). Da durch den Transport ihre Reihenfolge völlig durcheinandergeraten war, wurden sie zunächst von Detlef Müller und der Unterzeichneten vorsortiert. Die endgültige Ordnung, verbunden mit einer Kontrolle der Abgabelisten und der Ergänzung der Laufzeiten, sowie die Einlagerung erledigten im Februar 1996 die Werksstudentinnen Regine Taddey und Henriette Rau. Der Bestand umfaßt 672 Kupferplatten mit den Abmessungen ca. 55x62 (TK 25) bzw. 60x70 cm (sonstige), die in 253 Mappen (Archivalieneinheiten) verpackt sind. Eingelagert in Stapeln von 4-5 Mappen pro Fachboden belegt er eine Regalfläche von 60 lfd. m. Er enthält überwiegend Kupferplatten zur Topographischen Karte 1:25000 (TK 25), deren Blatteinteilung der Übersicht auf der folgenden Seite zu entnehmen ist. Zu einem Blatt sind in der Regel jeweils eine Platte mit Grundriß, Gewässern und Höhenlinien, teilweise auch noch Kulturarten (Vegetation) vorhanden. Allerdings sind weder alle Plattensätze vollständig, noch sind zu jedem Blatt die Kupferplatten vorhanden. Durch den Buchstabenzusatz "B" bzw. "W" in der Bestellnummer wird deutlich, ob der betreffende Plattensatz ursprünglich aus dem badischen oder dem württembergischen Kartenwerk stammt. Als Laufzeit aufgenommen wurden alle Angaben zur Entstehung auf der Grundrißplatte. Ludwigsburg, März 1996 Leuchtweis
2. Nachtrag zur Bestandsgeschichte: Die Ablieferung enthielt sowohl die Kupferplatten der badischen (ab 1880) als auch der württembergischen (ab 1890) topographischen Landaufnahme im Maßstab 1:25000. In Folge des Runderlasses des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern vom 7. Juni 1938 (RMBliV. S. 981), das die Zuständigkeiten für die topographische Karte der damaligen Länder Baden, Württemberg sowie des preußischen Regierungsbezirks Sigmaringen der Hauptvermesungsabteilung XII des württembergischen Innenministeriums in Stuttgart übertrug, waren die badischen Kupferplatten nach Stuttgart gelangt, wo fortan die Topographische Karte für den gesamten deutschen Südwesten produziert wurde. Im Mai 2004 wurden diese badischen Provenienzen (107 Mappen mit insgesamt 288 Kupferplatten) an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben und werden dort unter der Signatur 477 Zugang 2004/35 verwahrt. Im Bestand EL 68 II des Staatsarchivs Ludwigsburg verbleiben somit 146 Mappen mit insgesamt 386 Kupferplatten. Ludwigsburg, November 2004 Leuchtweis/Dr. Häußermann
3. Literatur: 150 Jahre württembergische Landesvermessung 1818-1968, Festschrift zur 150 Jahrfeier, hrsg. vom Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1968
Der 1995 vom Landesvermessungsamt abgegebene Bestand umfasst insgesamt 386 Kupferplatten, vor allem zur Topographischen Karte 1:25000 (TK 25) für den württ. Landesteil, ferner zur Entfernungskarte 1:150 000. Die Kupferplatten zum badischen Landesteil wurden 2004 an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben.
1. Bestandsgeschichte: Die im vorliegenden Findbuch verzeichneten Kupferplatten wurden am 2. August 1995 vom Landesvermessungsamt an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben (Zugang 1995/90). Da durch den Transport ihre Reihenfolge völlig durcheinandergeraten war, wurden sie zunächst von Detlef Müller und der Unterzeichneten vorsortiert. Die endgültige Ordnung, verbunden mit einer Kontrolle der Abgabelisten und der Ergänzung der Laufzeiten, sowie die Einlagerung erledigten im Februar 1996 die Werksstudentinnen Regine Taddey und Henriette Rau. Der Bestand umfaßt 672 Kupferplatten mit den Abmessungen ca. 55x62 (TK 25) bzw. 60x70 cm (sonstige), die in 253 Mappen (Archivalieneinheiten) verpackt sind. Eingelagert in Stapeln von 4-5 Mappen pro Fachboden belegt er eine Regalfläche von 60 lfd. m. Er enthält überwiegend Kupferplatten zur Topographischen Karte 1:25000 (TK 25), deren Blatteinteilung der Übersicht auf der folgenden Seite zu entnehmen ist. Zu einem Blatt sind in der Regel jeweils eine Platte mit Grundriß, Gewässern und Höhenlinien, teilweise auch noch Kulturarten (Vegetation) vorhanden. Allerdings sind weder alle Plattensätze vollständig, noch sind zu jedem Blatt die Kupferplatten vorhanden. Durch den Buchstabenzusatz "B" bzw. "W" in der Bestellnummer wird deutlich, ob der betreffende Plattensatz ursprünglich aus dem badischen oder dem württembergischen Kartenwerk stammt. Als Laufzeit aufgenommen wurden alle Angaben zur Entstehung auf der Grundrißplatte. Ludwigsburg, März 1996 Leuchtweis
2. Nachtrag zur Bestandsgeschichte: Die Ablieferung enthielt sowohl die Kupferplatten der badischen (ab 1880) als auch der württembergischen (ab 1890) topographischen Landaufnahme im Maßstab 1:25000. In Folge des Runderlasses des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern vom 7. Juni 1938 (RMBliV. S. 981), das die Zuständigkeiten für die topographische Karte der damaligen Länder Baden, Württemberg sowie des preußischen Regierungsbezirks Sigmaringen der Hauptvermesungsabteilung XII des württembergischen Innenministeriums in Stuttgart übertrug, waren die badischen Kupferplatten nach Stuttgart gelangt, wo fortan die Topographische Karte für den gesamten deutschen Südwesten produziert wurde. Im Mai 2004 wurden diese badischen Provenienzen (107 Mappen mit insgesamt 288 Kupferplatten) an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben und werden dort unter der Signatur 477 Zugang 2004/35 verwahrt. Im Bestand EL 68 II des Staatsarchivs Ludwigsburg verbleiben somit 146 Mappen mit insgesamt 386 Kupferplatten. Ludwigsburg, November 2004 Leuchtweis/Dr. Häußermann
3. Literatur: 150 Jahre württembergische Landesvermessung 1818-1968, Festschrift zur 150 Jahrfeier, hrsg. vom Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1968
146 Mappen (39,0 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET