Vor dem Notar Jodokus Bornevelt bekennt Meister Jo
Vollständigen Titel anzeigen
Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 161
Telgte U Stadt Telgte Urkunden Stadt Telgte Urkunden
Stadt Telgte Urkunden
1624 Nov. 14
Regest: Vor dem Notar Jodokus Bornevelt bekennt Meister Johann Hoene von Lünen, Schmied und Bürger zu Telgte, dem Alten Armenhaus ad St. Antonium in Telgte 10 Rt. schuldig zu sein, die er von den Provisoren Heinrich Erpenbeck und Martin Oestendorp empfangen habe. Dafür will er l7 l/2 Schilling auf Sonntag Cantate (4.Sonntag nach Ostern) an Pension geben und sie zu diesem Termin über vier Jahre zurückzahlen. Er erklärt ferner, denselben Armen auch fünf schlechte Taler zu schulden, wovon er den Provisoren jährlich auf Michael (29. September) eine halbe Mark zahlen will. Als Pfand setzt er seinen vor Telgte vor dem Emstor auf dem Dümmer gelegenen Garten, dazu anderthalb Garten, auf dem Buddenhagen vor dem Steintor (steenpforten) gelegen, und schließlich auch Haus und Hof an der Emspforte innerhalb _Telgtes, zwischen den Häusern Bartold Surhoffs und Bernd Kosters liegend. Zeugen: Evert Boemhouwe und Johann zum Woeste.
Ausf.-Papier; Unterschrift des Notars.
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:22 MEZ