Forstamt Blaubeuren (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 104 a II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Forstämter 'alter Ordnung' (bis 1902)
1808-1902 (Vorakten ab 1686, Nachakten bis 1938)
Vorbemerkung: Geschichte des Forstamts Blaubeuren s. Vorbemerkung des Bestands F 104 a I. Die vorliegenden Unterlagen wurden am 21.12.1995 von den Staatlichen Forstämtern Blaubeuren (Zugang 1995/129) und Blaustein (Zugang 1995/130) an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Die Akten, die nach dem Jahr 1902 enden, als die Staatlichen Forstämter "neuer Ordnung" Bermaringen und Blaubeuren aus dem Forstamt Blaubeuren "alter Ordnung" hervorgingen, befinden sich in den Beständen FL 605/8 und FL 605/10. Im September 2019 führte Emma Barthold eine Retrokonversion des maschinenschriftlichen Ablieferungsverzeichnisses durch. Corinna Knobloch nahm im Anschluss redaktionelle Arbeiten und bei Bedarf eine tiefere Erschließung vor. Nachtrag Dem Bestand wurde im Sommer 2022 ein Büschel (Bü 41) hinzugefügt, das über eine Provenienzbereinigung im Staatsarchiv Sigmaringen nach Ludwigsburg kam. Andreas Weber, 17.08.2022
41 Büschel (1,1 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ