Staatliches Forstamt Escherode (Bestand)
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NLA WO, 1013 G Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.7 Forstverwaltung >> 3.4.7.1 Forstämter
1974-1996
Enthält: u.a. Betriebswerke, Bestandeslagerbücher u. andere Verzeichnisse; Forst- u. Forstamtsgeschichte
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g775 ).
In den 1980er Jahren war das damals zur Forstinspektion IV Braunschweig zugehörige Forstamt Escherode zuständig für die Revierförstereien in Escherode, Landwehrhagen, Nonnenholz und Pfaffenstrauch. Das Forstamt Escherode wurde zum 30. September 1997 aufgelöst und der Bezirk in das neue Forstamt Kattenbühl eingegliedert (vgl. Nds. MBl Nr. 27/1997, S. 1026-1027), wobei die Abteilung Genetik der Forstlichen Versuchsanstalt zunächst in Escherode verblieb. Nach der Reform des Jahres 2004 gehört der Bezirk des ehemaligen Forstamtes Escherode heute zum Nds. Forstamt Münden, das einen Teil der Anstalt Nds. Landesforsten bildet. Mit der Umwandlung der Forstlichen Versuchsanstalt in die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt mit Sitzen in Göttingen und Hann. Münden 2006 wurde auch die Abteilung C (Waldgen-Ressourcen) der bisherigen Anstalt in Staufenberg-Escherode aufgelöst.
Stand: Juli 2010 (erweitert Dezember 2015)
Bestandsgeschichte: Das Staatsarchiv Wolfenbüttel war für das Forstamt Escherode nur in der Zeit von der Kreis- und Gebietsreform 1978 bis zu seiner Auflösung zuständig. Die Akten aus dem Zeitraum vor 1978 liegen im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover. Da die Akten der laufenden Registratur an das Forstamt Kattenbühl als Nachfolgebehörde weitergegeben werden, ist zu einem späteren Termin mit einem Zuwachs des Bestandes zu rechnen.
Stand: 15. September 1997
Im Februar 2006 bot die Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt Abteilung C - Waldgen-Resourcen Staufenberg-Escherode, die im Gebäude des ehemaligen Forstamts Escherode residierte und deren Auflösung bevorstand, dem Staatsarchiv weitere Unterlagen des Forstamts an. Die übernommenen Archivalien wurden als Zugang 16/2006 in den Bestand übernommen.
Stand: 15. März 2006
Bearbeiter: Rainer Lohlker (1997/2006)
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g775 ).
In den 1980er Jahren war das damals zur Forstinspektion IV Braunschweig zugehörige Forstamt Escherode zuständig für die Revierförstereien in Escherode, Landwehrhagen, Nonnenholz und Pfaffenstrauch. Das Forstamt Escherode wurde zum 30. September 1997 aufgelöst und der Bezirk in das neue Forstamt Kattenbühl eingegliedert (vgl. Nds. MBl Nr. 27/1997, S. 1026-1027), wobei die Abteilung Genetik der Forstlichen Versuchsanstalt zunächst in Escherode verblieb. Nach der Reform des Jahres 2004 gehört der Bezirk des ehemaligen Forstamtes Escherode heute zum Nds. Forstamt Münden, das einen Teil der Anstalt Nds. Landesforsten bildet. Mit der Umwandlung der Forstlichen Versuchsanstalt in die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt mit Sitzen in Göttingen und Hann. Münden 2006 wurde auch die Abteilung C (Waldgen-Ressourcen) der bisherigen Anstalt in Staufenberg-Escherode aufgelöst.
Stand: Juli 2010 (erweitert Dezember 2015)
Bestandsgeschichte: Das Staatsarchiv Wolfenbüttel war für das Forstamt Escherode nur in der Zeit von der Kreis- und Gebietsreform 1978 bis zu seiner Auflösung zuständig. Die Akten aus dem Zeitraum vor 1978 liegen im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv Hannover. Da die Akten der laufenden Registratur an das Forstamt Kattenbühl als Nachfolgebehörde weitergegeben werden, ist zu einem späteren Termin mit einem Zuwachs des Bestandes zu rechnen.
Stand: 15. September 1997
Im Februar 2006 bot die Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt Abteilung C - Waldgen-Resourcen Staufenberg-Escherode, die im Gebäude des ehemaligen Forstamts Escherode residierte und deren Auflösung bevorstand, dem Staatsarchiv weitere Unterlagen des Forstamts an. Die übernommenen Archivalien wurden als Zugang 16/2006 in den Bestand übernommen.
Stand: 15. März 2006
Bearbeiter: Rainer Lohlker (1997/2006)
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
0,7
Bestand
Literatur: Walter Kremser, Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ