44/121,9 [Nr. 652]: 1764 Jan. 17 Kaufbrief
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. X: Nr. 637-700
Enthält: Verkäufer: Anna Rosina Linsenmann, Witwe des [N.] Linsenmann, älterer Buchbinder mit ihrem Kriegsvogt Johann David Bauhof, Buchdrucker; Käufer: Georg Heinrich Reuss (Reuß), civis acad. und Buchdrucker zu Tübingen und seine Ehefrau Magdalena Louisa und deren Kriegsvogt Johannes Sigmund; Kaufobjekt: Baum-, Gras -und Würzgarten mit Gartenhaus; Lage: Im sog. Steigerlen "einerseits [N.] Schramm, Buchdrucker zu Tübingen, und andererseits [N.] Kraus, Stadt-Zinkenist, als Nebenlieger, unten an die gemeine Straße stoßend"; Lasten: 20 x in die Bebenhäusische Pflege zu Tübingen, 30 1/2 x in den Spital; Kaufpreis: 340 fl; Zahlungsweise: 150 fl an Lichtmeß 1764 bar, 190 fl in "tauglichen Zielen", jeweils mit Zins; Bis zur Abzahlung gilt diese Summe als Hypotheke auf dem Garten, jährlich dürfen nich mehr als 50 fl abgelöst werden.; Bemerkungen: Zeuge für die Verkäuferin: Georg Friedrich Gottschick. Konfirmiert 1764 Febr. 9.
Akte
Reiß, Georg Heinrich (geb. um 1745)
Reiss, Magdalena Louisa geb. Bergmann (geb. um 1740)
Kaufbriefe, Fasz. X: Nr. 637-700
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
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- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. X: Nr. 637-700 (Archivale)